DWC-Präsident Dr. Arne Gobert ging in seiner Eröffnungsansprache unter anderem auf die deutsch-ungarische Freundschaft ein und beschrieb, wie sich der DWC hier einbringt. Wörtlich sagte er: „Aus einer derart tiefen und vielgestaltigen Beziehung erwächst vor allem eines: Verpflichtung. Verpflichtung dazu, einen Beitrag zu leisten zur Weiterentwicklung, Vertiefung und Pflege der bestehenden Freundschaft, denn eine Freundschaft basiert darauf, dass beide Partner die Freundschaft vorantreiben. Freundschaft ist keine Einbahnstrasse und sollte auch nie einseitig sein. Genau hier wollen auch wir vom Deutschen Wirtschaftsclub unseren Beitrag leisten.“

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Mit Blick auf die derzeit etwas angespannten politischen Beziehungen beider Länder unterstrich er: „In so einer Zeit ist es umso wichtiger, dieser Verpflichtung nachzukommen und sich um die Freundschaft zu kümmern. Und zur Freundschaft gehört es auch, nicht nur Kritik zu üben, sondern auch zuzuhören und den anderen zu verstehen.“

Der vormalige EMMI-Minister und jetzige Vorsitzende der Stiftung für ein bürgerliches Ungarn, Zoltán Balog, ging in seiner Rede auf seine enge Beziehung zum DWC und das Wirken des amtierenden DWC-Präsidenten für die Vertiefung der deutsch-ungarischen Freundschaft ein. Er bedankte sich für dessen unermüdliches Engagement und die stets freundschaftliche Atmosphäre, mit der er bisher immer beim Club empfangen worden war.

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Auch die Rede von Orbáns Kabinettschef Antal Rogán war voll des Lobes und der Anerkennung für das Wirken des DWC. Mit Blick auf den Freundschaftspreisträger Leslie Mandoki hielt er es für wichtig zu unterstreichen, dass dieser kein Internationalist, sondern ein Deutscher und ein Ungar sei. Nur wenn man sich fest auf seine nationalen Wurzeln stützen könne, seien solche großen Leistungen möglich. Hinsichtlich von Preisträgerin Marie-Theres Thiell würdigte er deren „Weisheit“, mit der sie ihre Firma durch die schwierige Zeit der Nebenkostensenkungen geführt habe.

Marie-Theres Thiell nutzte ihre Ansprache nach der Preisverleihung dazu, um kurz auf die aktuellen Herausforderungen ihrer Firma einzugehen. Gegenüber der Budapester Zeitung unterstrich sie anschließend, dass der Preis für sie ein großer Ansporn sei, sich noch intensiver für die Verbesserung der deutsch-ungarischen Beziehungen einzusetzen. Leslie Mandoki widmete sich in seiner Rede dem aktuellen Weltgeschehen. Leidenschaftlich sprach er sich für das Modell der „sozialen Marktwirtschaft“ aus, die jedoch immer mehr unter Druck gerate.

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