Das Produktionsvolumen von 2016 wurde um exakt 4,1% übertroffen, fügte Wolff hinzu. „Das vergangene Geschäftsjahr ist nicht nur wegen der guten erzielten Ergebnisse ein Meilenstein, sondern ebenso wegen der neu eingeleiteten Investitionen, die im Dienste der zukünftigen Generationen und der Kunden stehen“, erklärte der Geschäftsführer, der zugleich darauf verwies, dass Mercedes-Benz Kecskemét in diesem Jahr aufgrund des Werturteils der Arbeitnehmer zum „Attraktivsten Arbeitgeber Ungarns“ gekürt wurde.

Im vorigen Jahr wurde auf 99.000 m2 eine neue Rohbauhalle übergeben, in der seit April die neue A-Klasse vom Band rollt. Im Juni erfolgt der erste Spatenstich für das zweite Automobilwerk am Standort Kecskemét. Die vorbereitenden Arbeiten für die Investition im Volumen von 1 Mrd. Euro wurden abgeschlossen, bis zum Ende des Jahrzehnts entsteht ein „Full Flex“-Werk, in dem man Pkw mit Front- und Heckantrieb mit Spitzentechnologien im flexiblen Produktionsbetrieb nach dem Standard Industrie 4.0 bauen wird. Gegenüber der „Budapester Zeitung“ unterstrich Wolff, dass sich das Megaprojekt seit der Bekanntgabe 2016 voll dem damals festgelegten Zeitplan gemäß entwickle.

Die Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft. mit knapp 4.000 Mitarbeitern zahlte im vergangenen Jahr insgesamt 23 Mio. Euro an Steuern und Abgaben, informierte Finanzdirektor Josip Niksic (r.). Der erzielte Gewinn wird vollständig reinvestiert. Auch die Mercedes-Benz Hungária Kft. als Vertriebsgesellschaft der Marke mit dem Stern konnte 2017 Rekorde verbuchen: Die Umsatzerlöse kletterten um ein gutes Viertel auf 101 Mrd. Forint, gab Geschäftsführer Jörg Schmidt (M.) bekannt. Im Segment der kleinen Nutzfahrzeuge gelang ein außergewöhnlicher Absatzsprung um 82% auf 1.460 Einheiten, bei den großen Nutzfahrzeugen ab 6 t erreichte das Plus 72%. Der Marktführer im Premiumsegment startete schwungvoll ins neue Jahr: Mehr als 860 verkaufte Pkw in 3 Monaten bedeuten ein Drittel mehr als Anfang 2017. Insgesamt war es das bisher beste I. Quartal für das Unternehmen.

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