Der Bau war bereits vor 6 Jahren angekündigt worden, dann erhielt ECE jedoch keine Baugenehmigung, später wurde das Projekt zwar vom sog. Plazastopp befreit, dennoch verschob ECE den Bau infolge der Krise. Nun sei die Zeit für die Investition jedoch reif, Konsum und BIP steigen wieder, die Erwerbslosenquote sinkt, sagte Christoph Augustin, Geschäftsführer der ECE Projektmanagement Budapest Kft. Das neue Shoppingcenter mit einer Bruttohandelsfläche von 140.000 m2 wird über netto 52.000 m2 Verkaufsflächen für ca. 170 Geschäfte verfügen. Zudem wird das Center ein 4D-Kino, 15 Restaurants und 1.800 Parkplätze beherbergen und voraussichtlich Ende 2021 eröffnet. Das neue Shoppingcenter verfügt über optimale Verkehrsanbindungen. Ein wichtiger Aspekt bei der Standortwahl war, dass es im Einzugsbereich wenig Wettbewerber gibt.

Wie Balázs Bús, Bürgermeister des III. Stadtbezirks sagte, schafft der Bau des neuen Einkaufszentrums ca. 1.000 neue Jobs, rehabilitiert diesen wertvollen Teil des Stadtbezirks und verbessert seine Infrastruktur.

Das Mutterunternehmen von ECE wurde 1965 von Werner Otto gegründet. ECE betreibt in 12 Ländern ca. 200 Einkaufscenter. Seit der Gründung des ungarischen Tochterunternehmens 1996 hat ECE gemeinsam mit seinen Partnern hierzulande mehr als 600 Mio. Euro investiert. Gegenwärtig betreibt ECE Árkád-Zentren in Budapest, Pécs, Győr und Szeged sowie das Fórum in Debrecen.

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