Seit 1993 ist die Óbudaer Werftinsel vor allem als „Island of Freedom“ während des Sziget-Festivals bekannt. Doch sind die dröhnenden Bässe erst einmal verklungen, wird rasch wieder Vogelgezwitscher zum Grundton der Insel. Wo eben noch Menschenmassen tobten und zelteten, trifft man dann kaum noch eine Menschenseele.

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Sobald die Tage wärmer werden, besuchen die Budapester in großen Scharen das Stadtwäldchen oder die benachbarte Margarethen-Insel, aber kaum die Werft-Insel. Das ist eigenartig, schließlich kann hier das meiste ebenso gemacht werden. So etwa Spazierengehen (mit oder ohne Hund), Joggen, Fahrrad-Fahren oder Sonnen. Gerne wird das verzweigte Straßennetz der Insel auch von Fahrschülern zum Training genutzt.

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Die Wiesen der parkähnlichen Landschaft werden regelmäßig gemäht. Das einzige Manko ist vielleicht die Verköstigung. Außer einem einfachen öffentlichen Büfett in einem Bootshaus, der einzigen regelmäßig geöffneten festen Einrichtung in diesem Teil der Insel, gibt es hier keinerlei gastronomische Einrichtungen. Aber wozu wurden Picknickkörbe erfunden?! Und da überall entlang der Straßen geparkt werden kann und es auch reichlich Parkplätze gibt, kann natürlich auch das eigene Auto als Nachschubbasis genutzt werden.

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Fotos: Theo Mainka, Rockstar Photographers
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