Im letzten Jahr noch als Vorband mit Ed Sheeran auf Tour möchte James Blunt seinen Fans die Live-Performance seines fünften Albums nicht länger vorenthalten. Neben neuen Titeln darf man sich bei der „The Afterlove Tour“ ebenfalls auf Klassiker und Nummer-eins-Hits wie „Goodbye My Lover“, „You’re Beautiful“ und „Bonfire Heart“ freuen. Mit dabei ist wie immer seine Band, die ihn schon seit seinem ersten Album „Back To Bedlam“ an Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug begleitet.

Vom Militär zur Musik

Blunt wurde 1974 in Tidworth, England geboren und stammt aus einer Familie mit langer Militärtradition. Der mittlerweile 44-Jährige zeigte jedoch schon früh ein Talent für die Musik. Im Alter von drei Jahren erlernte er die Blockflöte, mit fünf die Violine und mit sieben schließlich das Klavier. Als Blunt 14 war, kaufte er seine erste Gitarre und begann Songs zu schreiben.

Nach seinem Schulabschluss trat er zunächst die Offiziersausbildung an und diente mit seinem Regiment unter anderem im Kosovo. 2002 beendete er jedoch seine sechsjährige Dienstzeit. Kurz darauf wurde er vom Label „Custard Records“ unter Vertrag genommen.

Während sein Debütalbum „Back to Bedlam“ zu Beginn nur mäßigen Erfolg verzeichnete, landete die Single-Auskopplung „You’re Beautiful“ im Jahr 2005 auf Platz 1 der Charts und sorgte dafür, dass erstmals nach neun Jahren wieder ein britischer Künstler die Spitze der Billboard-Charts erreichte. Mittlerweile kann der Musiker auf vier weitere Alben, mehrere Nummer-eins-Singles, fünf Grammy-Nominierungen, fast 20 Millionen verkaufte Alben sowie 40 Millionen Song-Downloads weltweit, zurückblicken.

Trotz des Erfolges bleibt Blunt bodenständig. Er unterstützt seit Jahren gemeinnützige Organisationen, setzt sich gegen den Klimawandel ein und auch sein sympathisches Auftreten ist nicht nur Teil der Show.

Mehr als nur Herzschmerz

„Ich schreibe Nostalgisches, will aber auch Hoffnung machen, gerade weil ich Ängste nachempfinden kann. Ich schreibe über die Stärke der Menschen, aber auch über ihre Schwäche. Das Ganze wirkt am Ende wohl romantisch“, erklärte Blunt 2014 im Interview mit den Westfälischen Nachrichten und räumte gleichzeitig mit den Vorurteilen vieler Kritiker auf, dass er nur über verflossene Liebesmüh singen würde. Es ist wahr, dass viele seiner Lieder von unerwiderter Liebe oder Trennungsschmerz handeln, doch Blunt verarbeitet auch politische Themen ebenso wie Erinnerungen an die Armeezeit, wie man beispielsweise den Liedern „Blue on Blue“ oder „No Bravery“ entnehmen kann.

Im Interview mit der FAZ erklärt Blunt, dass auf seinem neuen Album nicht mehr nur der Mann mit der Gitarre zu hören sei. Es gäbe zwar noch immer die dunklen, verzweifelten Stücke, aber seine Songs seien insgesamt selbstbewusster geworden.

Wer den witzigen Charme des Briten, die abgestimmten Lichteffekte und die Videos, die den Übergang zwischen Balladen und schnelleren Songs ebnen, nicht verpassen möchte, hat noch die Chance sich Tickets für das Budapester Konzert zu sichern.


Papp László Budapest Sportaréna

Budapest, XIV. Bezirk, Stefánia út 2

Datum: 8. Mai 2018

Ticketpreise: zwischen 9.900 und 21.900 Forint

Weitere Informationen und Tickets unter: www.livenation.hu

Konversation

WEITERE AKTUELLE BEITRÄGE
Die Letzte Seite

Familiengründer gesucht

Geschrieben von EKG

Demnächst werden im Rahmen einer Nationalen Konsultation erneut Millionen Fragebögen versandt (siehe…

Die Letzte Seite

Familiengründer gesucht

Geschrieben von EKG

Demnächst werden im Rahmen einer Nationalen Konsultation erneut Millionen Fragebögen versandt (siehe…

Hintergründe zum Film „Das schweigende Klassenzimmer“

„Der Ungarnaufstand hat mein Leben verändert“

Geschrieben von Katrin Holtz

Im Frühjahr 2018 sorgte „Das schweigende Klassenzimmer“ dafür, dass sich Medien und Kinozuschauer…