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RTL Klub: Können Sie Minister benennen, die bereits Teil des derzeitigen Kabinetts sind und auch im kommenden einen Posten erhalten werden?

Viktor Orbán: Ja, das könnte ich, aber ich will nicht.


RTL Klub: Heute wurde bekannt, dass die Magyar Nemzet und das Lánchíd Rádió geschlossen werden. Wie stehen Sie dazu?

Viktor Orbán: Sie dürften meine Meinung dazu kennen. Ich selbst befasse mich nicht mit wirtschaftlichen Fragen. Die genannten Medien sind in privater Hand. Die Eigentümer entscheiden, was mit ihnen geschieht.


Presseagentur Reuters: Könnte auch der Aufkauf von RTL Klub ins Gespräch kommen?

Viktor Orbán: Ich möchte mich weder mit Zeitungen noch Radio- oder TV-Sendern befassen. Dies ist nicht Aufgabe der Regierung.


The Economist: Sie haben vermutlich von der Kritik der OECD bezüglich des Wahlkampfes in Ungarn gehört. Demnach war Ihre Rhetorik Angst einflößend und xenophob, die Medien voreingenommen und die Parteienfinanzierung undurchsichtig. Was ist Ihre Antwort darauf?

Viktor Orbán: Danke für die Anmerkungen.

The Economist: Das war aber eine kurze Antwort.

Viktor Orbán: Danke für Ihren Beitrag und dafür, dass Sie Ihre Meinung über die ungarischen Wahlen mitgeteilt haben. Das reicht, danke!

The Economist: Ich habe nicht meine Meinung mitgeteilt, sondern nach Ihrer Reaktion auf den Bericht gefragt.

Viktor Orbán: Danke.


BBC: Was ist die Garantie fürs In- und Ausland, dass Sie Ihre Macht nicht missbrauchen werden?

Viktor Orbán: Die kurze Antwort darauf lautet – die volle Anerkennung des ungarischen Rechts und des Grundgesetzes. Wir lieben dieses Grundgesetz.


The Guardian: In Ihrer Rede am 15. März sagten Sie, nach den Wahlen würden Sie „politische, moralische und rechtliche Rache“ an Ihren Gegnern nehmen. Bezieht sich dies auf Ihre politischen Gegner, beispielsweise auf Simicska oder Soros? Und wie wird dies aussehen, jetzt da Sie solch eine Mehrheit haben?

Viktor Orbán: Rache ist ein sehr starkes Wort in der ungarischen Politik. Ich habe das nie benutzt, ich weise das zurück. Gesetze gelten für jeden. Auf politischer Ebene: Die Menschen haben gewählt, vielen Dank.


Die Welt: Wird sich die Politik Ungarns gegenüber Deutschland verändern?

Viktor Orbán: Sobald wir die Politik Deutschlands kennen, können wir darauf antworten.

Die Welt: Möchten Sie keine Verbesserung in den Beziehungen zu Deutschland?

Viktor Orbán: Wir möchten mit jedem Land unsere Beziehungen verbessern, aber mich haben nicht die deutschen Bürger gewählt, sondern die Ungarn.


Presseagentur AFP: Können wir diese Pressekonferenz als Signal für eine neue Haltung gegenüber den Medien deuten und dafür, dass es von nun an regelmäßig solche Pressekonferenzen geben wird?

Viktor Orbán: Ich bin sehr zufrieden mit Ihnen, ich würde gern weitermachen. Mir hat gefallen, was wir hier erlebt haben.

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