Im Baugewerbe sind über 300.000 Mitarbeiter beschäftigt, dank der staatlichen Investitionen, der Industrieobjekte und des wiederbelebten Wohnungsbaus befindet sich die Bauindustrie auch weiterhin auf der Wachstumsbahn. Für dieses Jahr werde eine Leistung des Sektors im Wert von 3.000 Mrd. Forint nach 2.600 Mrd. Forint im vergangenen Jahr erwartet.

Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Wohnungsbaugenehmigungen auf fast 40.000 angestiegen, und es wurden 15.000 Wohnungen gebaut. Innerhalb weniger Jahre könnten wieder jährlich 30.000-40.000 Wohnungen wie vor der Wirtschaftskrise errichtet werden. Zum Wohnungsbau trugen u. a. die Senkung der Umsatzsteuer für Neubauwohnungen auf 5% sowie der vergünstigte Wohnbaukredit für Familien (Csok) bei. Bis zum Januar 2018 wurden ca. 70.000 Csok-Kreditanträge im Wert von 190 Mrd. Forint genehmigt.

Im Rahmen des zwischen der Regierung und dem Landesverband der Bauunternehmen (ÉVOSZ) im November 2017 abgeschlossenen Vertrages gewährt die Regierung innerhalb von 3 Jahren Bauunternehmen Förderungen in Höhe von 20 Mrd. Forint. Diese Unterstützung dient der Umstrukturierung der Branche, der Anwendung von neuen Technologien.

Die Construma versucht Lösungen für die Probleme der Bauindustrie, so vor allem den akuten Arbeitskräftemangel, zu finden, erklärte Gábor Ganczer, Generaldirektor der Hungexpo Zrt. Zur Linderung des Arbeitskräftemangels gibt es zwei Wege – Automatisierung und Ausbildung neuer Fachkräfte. Hinsichtlich letzterer hat die Messe eine wichtige Mission, und zwar den Jugendlichen zu zeigen, dass es im Baugewerbe heute nicht mehr nur um Betonmischer, Mörtel und Ziegel geht, sondern die Branche eine wichtige Rolle bei Industrie 4.0 spielt. Am Eröffnungstag wurden auch die Construma-Preise übergeben, so u. a. an die Mapei Kft., Siemens Zrt. und Wolf Bavaria Kft.

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