Carlos – oder Ilich Ramírez Sánchez mit seinem venezolanischen Geburtsnamen – war ein eigentümliches Produkt des Kalten Krieges. Im Laufe seiner vielfachen Verwandlungen wurde aus dem Marxisten ein Revolutionär, aus dem Idealisten ein Terrorist, dann ein Auftragskiller. Er war ein für Geld zu fast allem bereiter Abenteurer und endete schließlich als ein Che Guevara, der aus einer die Welt belächelnden Vergangenheit kam, hiergeblieben ist und nun aus dem Gefängnis Botschaften verschickt.

Was suchte Carlos in Budapest?

Hoffte er auf einen Zufluchtsort oder auf neue Möglichkeiten? Er rechnete sicherlich mit der Hilfe der ostmitteleuropäischen Länder, als er am 13. Januar 1979 mit einem Flugzeug in der ungarischen Hauptstadt landete. Es war viel mit ihm passiert, nachdem er am 21. Dezember 1975 mit seiner Gruppe die ausländischen Minister des Wiener OPEC-Treffens erfolgreich als Geiseln genommen hatte. Sein Heldenruhm war grenzenlos, während sich sein Verhältnis zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) allerdings immer mehr verschlechterte.

Der Irak und Libyen beschäftigten ihn nicht mehr. Im Zuge der Aktion gegen die OPEC richtete er weder die iranischen noch die saudi-arabischen Minister hin, er ließ sie vielmehr gegen ein hohes Lösegeld frei. Nicht in Libyen, sondern in Algerien fand das größte Abenteuer seines Lebens ein Ende. Mit seiner Aufsässigkeit stellte er aber auch seine Nützlichkeit für seine Auftraggeber in Frage. Sein Leben verlor er deshalb nicht, sein Ruf schützte ihn vor ernsthaften Konsequenzen.

Seine Taten fanden auch nicht das Gefallen des PFLP-Führers Wadi Haddad. Haddad hatte wenig Bedarf an einem kaltblütigen Terroristen, der sich zum Medienstar aufspielte. Der PFLP-Chef dachte eher an einen Vollstrecker, der seine Befehle blindlings ausführte. Als Haddad 1978 an Leukämie starb, atmete nicht nur der israelische Geheimdienst, sondern auch Carlos auf. Aber es geschah nicht das, womit er gerechnet hatte.

Er musste erkennen, dass er aus seiner besonderen Einstellung zum Terrorismus nur dann Nutzen ziehen würde, wenn er eine selbstständige Organisation gründen könnte. Ostmitteleuropa erschien ihm hierfür ideal. Er vertraute auf die Gastfreundschaft der sozialistischen Staaten und hoffte – nicht ohne Grund – auf eventuelle Aufgaben. Die tatsächliche Lage aber verkannte er vollkommen.

Problematischer Gast

Ungarn begann damals, solide Beziehungen zur westlichen Welt aufzubauen. Einen Terroristen, der sich nicht in der Illegalität versteckte, sondern ständig mit seinen Taten prahlte, konnte Budapest nun wirklich nicht gebrauchen. Warum aber waren dann Carlos und einige seiner engsten Mitstreiter dennoch zwischen 1979 und 1985 zeitweilig Gast in verschiedenen Budapester Hotels und bewohnte manchmal auch eine Villa in der Vend utca auf dem Rosenhügel? Wie konnten die Gruppe ihre Aktivitäten von Budapest aus organisieren? Warum konnte der Venezolaner in Begleitung seiner Lebensgefährtin und späteren Frau, der Deutschen Magdalena Kopp, in allergrößter Ruhe in Budapest und auf der Margaretheninsel spazieren gehen?

Der sozialistische Block lehnte den internationalen Terrorismus vor der Öffentlichkeit ab, stellte sich aber auf die Seite der arabischen Staaten und gegen Israel. Die ungarische Bevölkerung dachte natürlich anders: Sie nahm die katastrophale militärische Niederlage Ägyptens und Syriens im sogenannten Sechs-Tage-Krieg 1967 positiv auf, weil sie diese als eine politische Niederlage Moskaus betrachtete.

Die ungarische Spionageabwehr, die Abteilung III/2 des Innenministeriums, beobachtete die Aktivitäten des Top-Terroristen in Budapest mit Argusaugen. Sie machte sich aus mehreren Gründen Sorgen. Die Abwehr befürchtete, dass der Aufenthalt von Carlos in Budapest westdeutsche Politiker erzürnen würde, denn Ungarn und János Kádár hatten sich im Westen ein gewisses Ansehen erkämpft, und dieses sollte bewahrt werden. Da die ungarische politische Führung den relativen Wohlstand im Land nur mit Hilfe von westlichen Geldern aufrechterhalten konnte, hätte sie mit einer falschen Entscheidung auch ziemlich viel riskiert.

Moskau wurde sofort darüber unterrichtet, dass sich der Schakal in Budapest aufhielt. Die allerhöchsten Anweisungen aus dem Kreml brachten Ungarn aber in eine noch schwierigere Lage. Budapest wurde zur Ruhe gemahnt. Der KGB „ersuchte“ darum, den Venezolaner nicht zu bedrängen und ihn vor allem nicht in eine Lage zu bringen, die der bekanntlich rachsüchtige Carlos den Ungarn übelnehmen könnte. Der Zorn von Carlos könnte sich sonst möglicherweise an ungarischen Zielen entladen.

Die Abwehr beobachtete währenddessen dennoch jeden seiner Schritte. Mehrere Zeitzeugen behaupten auch heute noch, die sowjetischen Geheimdienste hätten Carlos ausgebildet und ihn mit Geld versorgt. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussagen ist aber stark zu bezweifeln, da Carlos selbst gegenüber der ungarischen Spionageabwehr aussagte, Moskau habe ihn nicht gerne als Gast gesehen. Das ist nicht verwunderlich. Eine – wie auch immer geartete – direkte Hilfe oder verdeckte Unterstützung durch die Sowjets hätte Wasser auf die Mühlen der westlichen Propaganda geschüttet. Schließlich verursachten die Aktivitäten von Carlos dem Westen nämlich große „Unannehmlichkeiten“.

Ungarische Geheimdienstler wollten Carlos zum Narren halten

Im Kalten Krieg erwiesen sich Verluste, die der anderen Seite durch einen Dritten zugefügt wurden, als wünschenswert, aber nur für den Fall, dass die Hilfe für die dritte Seite nicht offenkundig wurde. Die ungarischen Geheimdienste, die politischen Führer und vor allem János Kádár, der die Geheimdienstberichte ganz gewiss sorgfältig las, sahen sich vor dasselbe Problem gestellt.

Laut Oliver Ström machte der Geheimdienstoffizier József Varga, einer der Hüter der Akte C-79, die sich mit Carlos und seinen Gefährten beschäftigte, und leitender Kopf der Untersuchungen, in einem keineswegs ungefährlichen Schauspiel Carlos darauf aufmerksam, dass man in Budapest Aktivitäten westlicher Geheimdienste aufgedeckt habe. Ungarischen Agenten verfolgten dann deutlich bemerkbar seine Spur, wobei sie die Rolle von westlichen Geheimdienstlern spielten.

Carlos glaubte der Geschichte allerdings nicht ganz. Es stimmt aber, dass er in einem Fall auf ungarische Agenten, die ihm in einem westlichen Automobil – in einem Opel – verfolgten, schoss. Bereits zuvor hatte er einen ungarischen Geheimdienstmann erwischt, der ihn gerade belauscht hatte. Carlos zwang den Mann ganz einfach mit seiner Waffe, ihm auf die Polizei zu folgen, wo er behauptete, einen westlichen Spion gefangen zu haben.

Es wäre ein Fehler, zu glauben, dass dem Schakal nicht auffiel, dass die ungarische Spionageabwehr ihn zum Narren hielt, vielmehr ließ er sich auf das Spiel ein. Im Normalfall wäre es keineswegs sicher gewesen, dass das Ganze ein gutes Ende genommen hätte. Carlos aber wollte die Gastfreundschaft der Ungarn nicht missbrauchen. Er war sich offenbar über den Seiltanz, den Ungarn wegen seines Aufenthalts in Budapest aufführen musste, im Klaren.

Auf alle Fälle fühlte er sich in Ungarn in Sicherheit, denn im Oktober und Dezember 1979 besuchte ihn hier auch seine Mutter. Es ist kein Wunder, dass er sich in einem Brief an János Kádár für die Hilfe Ungarns bedankte. Allerdings ist stark zu bezweifeln, dass der Generalsekretär der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei (MSZMP) die Botschaft überhaupt erhielt. Es stellt sich überhaupt die Frage, wieviel Kádár über die Budapester Aktivitäten von Carlos wusste oder wissen wollte.

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Die Vend utca 9 auf dem Rosenhügel: Hier befand sich der Budapester Unterschlupf von Carlos und zeitweise auch ein beträchtliches Waffenlager.

„Lieber Genosse János Kádár! Bereits seit einem Jahr kämpfen wir im Genuss der vom sozialistischen Ungarn gewährten Sicherheit für die Verwirklichung unserer revolutionären Ziele. (…) Von ungarischem Boden entwickeln wir unsere internationalen Beziehungen und treten mit Revolutionären vieler Nationen in Kontakt, ohne dass die ungarischen Behörden uns dabei behindern würden.“

Auszug auf einem Brief, den Carlos am 2. April 1980 angeblich an Parteichef János Kádár geschickt haben soll. Die Echtheit dieses Dokuments ist bei heute nicht bewiesen.

Terrorist spielte Tourist

Carlos bemühte sich, die Interessen der Volksrepublik Ungarn zu achten. Kurz bevor Bundeskanzler Helmut Schmidt im September 1979 zu einem offiziellen Besuch in Budapest eintraf, verließ er deshalb Ungarn vorübergehend. Der Schakal hatte in Ungarn allerdings eine Basis aufgebaut. Er selbst beziehungsweise seine rechte Hand Johannes Weinrich und seine Lebensgefährtin Magdalena Kopp konnten hier die zur Gruppe gehörenden Terroristen empfangen und auch Aktionen planen.

Carlos schlenderte in den Budapester Straßen herum, schaute sich Schaufenster an und dachte nach. Er ging allerdings nicht mehr ins „Kampfgebiet“, an die „Front“. Es kam auch nicht mehr in Frage, dass sich Carlos an einer – der Wiener Aktion ähnlichen – Geiselnahme beteiligte. Seine Bekanntheit hatte also auch einen Preis. Die Hotels Intercontinental, Gellért oder Termál auf der Margareteninsel waren nicht die billigsten Verstecke für einen angeblichen südjemenitischen Diplomaten und seine Freunde. All dies kostete viel Geld. Und dieses konnte nur von Staaten beschafft werden, die bereit waren, dafür zu zahlen, dass die Carlos-Gruppe etwas unternahm oder unterließ.

Dem Geheimdienst in Ungarn bereitete es schon genug Sorge, die Westdeutschen zu beruhigen und gleichzeitig Kontakt zur ostdeutschen Staatssicherheit zu halten, Informationen mit den Ostdeutschen auszutauschen oder vor diesen zu verbergen. Die Ungarn hörten die Carlos-Gruppe lediglich ab und verfolgten die den Aktionen vorausgehenden Waffenlieferungen. In Rumänien fand Carlos wiederum die Geldquelle, die ihm weiteren Wohlstand sicherte.

Rumänen sprangen als Auftraggeber ein

Konnte der als Diplomat im Anzug verkleidete kaltblütige Mörder in Budapest Ruhe finden? Das Osteuropa des Kalten Krieges sicherte Carlos all die Bequemlichkeit und Großspurigkeit, nach der er sich vielleicht sehnte. Für ihn waren aber auch die Aufträge, die ihm das Rumänien Nicolae Ceausescus verschaffte, notwendig. Die Carlos-Gruppe musste nichts anderes tun, als ein Attentat gegen die Redakteure des rumänischen Senders von Radio Freies Europa in München zu begehen. (Dies macht auch verständlich, warum die Geheimdienste der ostmitteleuropäischen Staaten nicht mit der Gruppe zusammenarbeiteten.)

Die Staaten des Sowjetblocks hatten unterschiedliche Möglichkeiten und spielten unterschiedliche Rollen innerhalb des Blocks. Ceausescu beschäftigte Carlos, während Budapest versuchte, den Schakal loszuwerden, ohne dabei seine Rache zu provozieren. Die Ostdeutschen begnügten sich damit, dass sie jeden Schritt der Gruppe verfolgten und gute Kontakte zu Johannes Weinrich aufbauten. Es beruhigte sie, dass die Gruppe im Westen aktiv war, und sie hofften, dass dies auch so bleiben würde.

Die ungarische Spionageabwehr beunruhigte das geplante Attentat gegen Radio Freies Europa in München jedoch sehr. Als die ungarischen Agenten Anfang 1981 die Budapester Wohnung der Gruppe durchsuchten, stellten sie erschreckt fest, dass der Unterschlupf tatsächlich als Waffenlager diente. Auch fanden sie Dokumente über das in Westdeutschland geplante Bombenattentat. Diese Informationen übergaben sie auch der Sowjetunion.

Seinen ungarischen „Gastgebern“ war Carlos ein höchst unangenehmer Gast, am Ende wurde er des Landes verwiesen.
Trotzdem konnte die Carlos-Gruppe im Februar 1981 ungestört ihr Attentat gegen das Radio durchführen. Für die „Expertise“ von Weinrich war allerdings charakteristisch, dass Angestellte der tschechoslowakischen Sektion dabei verletzt wurden, während den Rumänen nichts passierte. Die Gruppe arbeitete auch immer öfter mit der IRA und den baskischen Separatisten zusammen. Die Waffenlieferungen und die gemeinsamen Aktionen banden Carlos und seine Gefährten in den internationalen Terrorismus ein. All dies wurde auch in Budapest klar erkannt, die ungarische Führung konnte aber nicht viel gegen die direkten sowjetischen Anweisungen machen.

Die USA schalten sich ein

Die Vereinigten Staaten von Amerika waren anfänglich überhaupt nicht an Carlos interessiert, denn er verursachte den Amerikanern nur wenig Schaden. In der Frage des internationalen Terrorismus ereignete sich allerdings in den achtziger Jahren eine bedeutende Episode. Ronald Reagan brachte den Kalten Krieg erneut in Schwung. Die Regierung Reagan visionierte, die als böse gebrandmarkte Sowjetunion stünde hinter dem Terrorismus. Am 29. März 1984 meldete die ungarische Botschaft in Washington dem Außenministerium, dass Mark Palmer – der spätere amerikanische Botschafter in Budapest – die ungarischen Diplomaten darüber informiert hätte, die USA wüssten über die Anwesenheit von Carlos in Budapest Bescheid.

Palmer habe hinzugefügt, sie hätten dem ungarischen Außenministerium nicht zufällig eine Zusammenarbeit gegen den internationalen Terrorismus vorgeschlagen. Der Botschaftsbericht äußerte die Vermutung, dass einzelne Kreise in den Vereinigten Staaten die differenzierte Behandlung der sozialistischen Staaten beanstanden würden. Moskau habe darauf bereits reagiert und die Verbündeten zu einem einheitlichen Auftreten angehalten

Ein Kind des Kalten Krieges

Die Phase des Kalten Krieges, die den Terrorismus begünstigte, ging zu Ende. Die ungarische Seite konnte also gegenüber der Schakal-Frage nicht mehr weiter die Augen verschließen. Ostmitteleuropa konnte den Interessen von Carlos aus Propagandagründen nicht mehr weiter dienen, da die große Politik nach anderen Lösungen verlangte. Carlos betrachtete sich zwar als marxistischer Revolutionär, dies bedeutete aber nicht viel, denn gerade diejenigen Staaten, die den Marxismus zur staatlichen Ideologie erhoben hatten, sahen in der weiteren Anwesenheit von Carlos nun ein Sicherheitsrisiko. 1985 wurde Carlos schließlich aus Ungarn ausgewiesen.

Als der Systemwechsel immer näher rückte, konnte Carlos Budapest nicht mehr als Basis nutzen. Carlos hinterließ Legenden, Fragen und nur wenige klare Antworten. Innenminister Balázs Horváth befasste sich am 26. Juni 1990 im ungarischen Parlament mit den Budapester Angelegenheiten des Schakals. Dabei machte er die Politiker der Ära Kádár, all diejenigen, die vermutlich den Aufenthalt von Carlos in Budapest unterstützt hatten, für die Geschehnisse verantwortlich. Unter den Verantwortlichen nannte Balázs Horváth den einstigen Innenminister András Benkei, die ZK-Sekretäre der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei András Gyenes, Mihály Korom und Károly Németh sowie den Leiter der ZK-Abteilung für Verwaltung und Administration Sándor Rácz. Die Ermittlungen der ungarischen Staatsanwaltschaft führten allerdings zu keinem Ergebnis. Eine bis heute offene Frage ist auch, inwiefern der ungarische Geheimdienst und die ungarische Politik Carlos bei den Waffenlieferungen und bei der Beschaffung von Sprengstoff Hilfe leisteten.

Die Budapester Schakal-Legende während des Kalten Krieges, die einstige Wirklichkeit und die spätere Sensation bilden heute nicht mehr als einen Haufen von Fragen, deren Subjekt heute in Frankreich eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßt.

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Das vormalige Duna Intercontinental (heute Budapest Marriott Hotel): Unter dem Namen Adil-Favez Ahmad logierte Carlos hier 1979 zu Beginn seiner „Budapester Jahre“ im Zimmer 225.

* Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschichtsforschungs-Institut VERITAS, Budapest.

Aus dem Ungarischen vom Historiker Dr. Andreas Schmidt-Schweizer (www.schmidt-schweizer.com)

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