Für die Entwicklung des schwedischen Unternehmens in Ungarn sprachen die niedrigen Steuern, hochqualifizierte Arbeitskräfte. 2010 belief sich die Erwerbslosenquote auf 12%, inzwischen ist sie auf 3,7% gesunken, dies stellt auch eine neue Herausforderung dar. So muss eine Antwort auf die Frage der sich in Ungarn ansiedelnden Investoren gefunden werden, ob ausreichend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Doch solche Investitionen wie jetzt in Nagyvázsony zeigen, dass die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden können, sagte Szijjártó weiter.

Szijjártó erinnerte daran, dass die ungarische Automobilindustrie am Ausstoß der Industrie einen Anteil von 28,7% hat. Sie stellte im vergangenen Jahr mit einem Wert von etwa 8.000 Mrd. Forint einen Produktionsrekord auf. 92% davon gingen in den Export. Der bilaterale Handel zwischen Ungarn und Schweden erhöhte sich 2017 ebenfalls deutlich auf über 2 Mrd. Euro, die ungarischen Exporte in das skandinavische Land erhöhten sich um 21% und beliefen sich auf fast 1,5 Mrd. Euro, die Automobilindustrie hatte daran einen Anteil von 18%.

Firmeninhaber Björn Hedenberg (r.) bezeichnete die Investition als Meilenstein im Leben des 1998 errichteten Werkes in Nagyvázsony. Die in der ersten Etappe der Investition entstandene Halle wurde innerhalb von fünf Monaten errichtet, in der nächsten Etappe werden Entwicklungs- und Logistikkapazitäten ausgebaut, informierte Károly Kis-Kapin (l.), Geschäftsführer der Kft. Die Novus Interiör Hungary Kft. mit einem Personalstand von 118 Mitarbeitern wies 2016 Nettoumsatzerlöse von 1,7 Mrd. Forint aus.

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