Es würde Ungarn, seine Entwicklungspläne, die geplanten Rentenerhöhungen und die Familienzuwendungen erdrücken, wenn dies ein Einwanderungsland wird und für jeden einzelnen Migranten rund 9 Mio. Forint (28.500 Euro) aufgewendet werden müssten. Die Migration koste eine Unmenge Geld, wenn Brüssel Ungarn seine Pläne aufzwingt. Orbán nannte als Beispiele Österreich und Bayern, wo der „Aufbau des Einwanderungslandes gewaltige Prozente der Finanzmittel verschlingt“. Bayern gebe mehr für Migration als für Wirtschaftsförderung, Umweltschutz und Gesundheitswesen zusammen aus. Ungarn würde es nicht überstehen, wenn es jährlich 100 Mrd. Forint (315 Mio. Euro) zur „Bewirtschaftung des Einwanderungslandes“ aufbringen müsste.

Das Projekt zur Umgehung von Várpalota kostete rund 28 Mrd. Forint und befreit die Industriestadt von einem Durchgangsverkehr, der täglich 20.000 Fahrzeuge ausmachte. Eine ausgezeichnete Infrastruktur ist die Basis der Wettbewerbsfähigkeit, unterstrich Orbán, der längs der Achse Székesfehérvár-Várpalota-Veszprém ein neues Flaggschiff der ungarischen Wirtschaft sieht. Seit 2010 wurden landesweit rund 4.000 km Straßen modernisiert und 670 km neu gebaut. Bis 2022 sollen aus 1.200 Mrd. Forint weitere 900 km Schnellstraßen entstehen.

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