Vorerst können keine weitreichenden Schlüsse gezogen werden, es bedarf noch ein-zwei Monaten, um zu sagen, ob es der Industrie gelungen ist, nachhaltig an Schwung zu gewinnen. Insgesamt kann jedoch mit Optimismus in die Zukunft geblickt werden. Beim Anstieg im Januar spielte das verarbeitende Gewerbe eine wichtige Rolle, kommentierte das Wirtschaftsministerium die erfreulichen KSH-Daten.

Péter Virovácz, Makroanalyst der ING Bank, hob die herausragende Rolle der Lebensmittelindustrie – innerhalb dessen in Vorbereitung auf das Osterfest der Fleischindustrie – als wichtigstes Zugpferd des Anstiegs im Januar hervor, während die beiden Schwergewichte Fahrzeugbau und Elektronik ein durchschnittliches Wachstum auswiesen. Nach dem Einzelhandel hat nun auch die Industrie im Januar für eine positive Überraschung gesorgt. Die geplanten Kapazitäten der Fahrzeugindustrie und angekündigten Werkserrichtungen anderer Branchen werden das Wachstum weiter ankurbeln.

Vom Aspekt Ungarns her stellt der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Importzoll für europäische Autos ein Risiko dar, machte Dávid Németh, Chefanalyst der K&H Bank, aufmerksam. Dies könnte empfindliche Auswirkungen auf die Leistung der Werke von Audi und Mercedes in Ungarn haben.

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