Die Regierung stellt dafür 1,55 Mrd. Forint nicht zurück zu erstattende Fördergelder für die Entwicklung des Unternehmens bereit. Im Zuge der Investition kauft Linamar Hungary modernste Produktionstechnik, um die gestiegene Nachfrage zufriedenstellen zu können. 86% der in Ungarn hergestellten Produkte werden exportiert, der Großteil davon nach Kanada. Um die Investition des kanadischen Konzerns Linamar, der weltweit in 19 Ländern 59 Werke und sechs Forschungszentren betreibt, standen mehrere Länder im Wettbewerb. Szijjártó zufolge spielten bei der Standortwahl die niedrigen Steuern in Ungarn, mit denen eines der günstigsten Investitionsumfelder Europas geschaffen wurde, eine wesentliche Rolle.

Linamar-Generaldirektor Csaba Havasi (M.) zufolge geht die Investition in Ungarn innerhalb von fünf Jahren mit einem Umsatzplus von 41 Mrd. Forint einher. Die Linamar Hungary Zrt. mit ihrem Personalstand von mehr als 2.500 Mitarbeitern wies im vergangenen Jahr Umsatzerlöse von 58 Mrd. Forint aus, ein Anstieg von ca. 8 Mrd. Forint zum vorangegangenen Jahr. Zwischen 2010-2017 investierte das kanadische Unternehmen über 34 Mrd. Forint in Ungarn. Ziel der Investition ist die Entwicklung des Land- und Industriemaschinenbaus sowie die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Automobilindustrie.

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