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Ähnliche Systeme gibt es bereits in vielen Metropolen Europas zum Beispiel in London in Form der Oyster Card, aber auch in Istanbul, Brüssel, Barcelona und sogar in einigen deutschen Großstädten. Nach Plänen des deutschen Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt (CSU) sollen in Deutschland digitale Fahrscheine bis 2019 zum Alltag der meisten Städte gehören.

Gegenüber derart ambitionierten Plänen bleibt Ungarn bisher zwar noch etwas zurück, aber erste Schritte gibt es auch hier. Bereits 2011 beschloss die Stadt Budapest die Einführung eines elektronischen Fahrkartensystems. Mit der Gestaltung, dem Aufbau und dem Betrieb eines solchen für die ersten fünf Jahre beauftragte man im Oktober 2014 schließlich das deutsche Unternehmen Scheidt & Bachmann sowie dessen Technologie-Partner, die Octopus Transactions Ltd. aus Hong Kong. Seitdem wird auf Hochtouren an der Umsetzung von RIGO gearbeitet.

Hardware im Test

Bereits im vergangenen August und September wurden an vereinzelten Zugängen zu Metrostationen (beispielsweise am Deák Ferenc tér, Ausgang Sütő utca) sowie Stationen der Budapester Vorortbahn (HÉV) Kontrolltore zu Testzwecken aufgestellt. Seit Anfang des Jahres testen Mitarbeiter des BKK nun auch Kartenlesegeräte des neuen Fahrkartensystems an Bord von Autobussen entlang bestimmter Strecken in Südbuda. Zu erkennen sind die Testfahrzeuge leicht am RIGO-Logo, welches eine Amsel zeigt („Rigó“ bezeichnet im Ungarischen auch den schwarz gefiederten Singvogel).

Nach Abschluss dieser Testphase soll die nötige Hardware für das RIGO-System nach und nach im gesamten Nahverkehrsverbund installiert werden. Zu Einschränkungen für Fahrgäste soll es währenddessen jedoch nicht kommen, Papiertickets können wie gewohnt genutzt werden. Auch nach der Einführung des elektronischen Fahrkartensystems, auf die wir wohl noch bis Ende 2018 oder sogar Anfang 2019 warten müssen, wird es eine Übergangsperiode geben, in der Papierfahrkarten weiterhin in Benutzung sein werden. Bis dahin müssen in Budapest jedoch noch über 800 der vollautomatischen Kontrolltore in Metro- und HÉV-Stationen, 530 stationäre Kontrollpunkte sowie rund 11.000 Kartenlesegeräte in den über 2.500 anderweitigen Fahrzeugen des BKK installiert werden. Auch über 350 Automaten, an denen Fahrgäste die Karten mit Guthaben aufladen können, sollen aufgestellt werden.

Service im Mittelpunkt

Das BKK erwartet sich von dem neuen Fahrkartensystem nicht nur eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen und der Einnahmen, sondern auch eine Stärkung des positiven Images der ungarischen Hauptstadt, heißt es in einer Pressemitteilung zum RIGO-System. Ein barriere- und störungsfreier Service soll daher im Mittelpunkt stehen. Eine Neuerung, die viele Nutzer des hauptstädtischen Nahverkehrs besonders schätzen dürften, ist, dass mit RIGO auch die Einbindung zeitbasierter Tickets mit der Möglichkeit zum Umstieg zwischen Verkehrsmitteln möglich wird. Auch eine flexible Tarifgestaltung, die beispielsweise automatisch in den für den Fahrgast günstigsten Tarif wechselt, wäre dann denkbar. Bisherige Abo-Modelle wie Monatskarten sowie spezielle Rabatte beispielsweise für Studenten bleiben natürlich auch nach der Einführung des RIGO-Systems verfügbar. Rentner, die bisher unter Vorweisen eines Ausweisdokuments, den Nahverkehr kostenlos nutzen konnten, müssen sich in Zukunft ebenfalls für eine RIGO-Karte registrieren lassen (Fahrkosten entstehen dadurch jedoch nicht).

Doch während die Nutzung des neuen Systems natürlich auf der einen Seite einfach und komfortabel sein soll, dürfte die BKK auf der anderen Seite diesmal auch viel Wert auf Fälschungs-, Betrugs- und Datensicherheit setzen, um erneute Pleiten, wie etwa bei den Testläufen zu digitalen Fahrscheinen im Sommer 2017 zu vermeiden.

Weitere Informationen zum RIGO-System finden Sie in ungarischer und englischer Sprache auch unter www.rigo.bkk.hu

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