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Probleme sind geblieben

2015 folgte der „Karierten Protest“, benannt nach karierten Hemden, einem Symbol der Bewegung, die ebenfalls an Universitäten ihren Anfang nahm. Die Forderungen im Vergleich zu den Protesten von 2012 hatten sich kaum verändert, waren doch die Probleme nach wie vor dieselben. Langsam und beständig entwickelte sich aus diesem Widerstand die „Tanítanék!“-Bewegung (ung.: „Lasst mich lehren!“-Bewegung), an der sich neben Studierenden auch Lehrer und vor allem Schüler beteiligten.

Der „Karierte Protest“ brachte Massen auf die Straße. Und auch der Forderungskatalog wuchs: Neben der grundlegenden Reformierung des Bildungssystems und der Anhebung der Staatsausgaben im Bildungssektor wurden nun auch weitaus spezifischere Forderungen laut, wie beispielsweise nach der Rücknahme der Verstaatlichung der Schulbuchverlage und nach der Ausbesserung der inhaltlich fehlerhaften, und teilweise als rassistisch und sexistisch empfundenen staatlichen Schulbücher.

Geschehen ist seitdem: nichts. Beziehungsweise nichts Gutes. Denn keine der Forderungen wurde erfüllt, stattdessen wurden immer wieder Fälle bekannt, in denen insbesondere Schulleiter, die sich kritisch äußerten, mit fadenscheinigen Begründungen oder schlicht ohne jeglichen Kommentar aus ihren Positionen entfernt wurden – fast immer gegen den Willen der Elternschaft und des Lehrkörpers.

Mehr noch, seit Beginn der „Tanítanék!“-Proteste, an denen vor allem Lehrer teilnahmen, trauen sich viele der Angestellten im öffentlichen Bildungswesen nicht mehr, ihre Meinung im Internet, beispielsweise auf Facebook, öffentlich zu machen. „Während wir vor wenigen Jahren noch ohne groß zu überlegen in karierten Hemden zur Schule gingen und an Demos teilnahmen, überlege ich mir heute lieber ganz genau, was ich auf Facebook teile“, sagt eine Lehrerin, die anonym bleiben möchte. Sie ist seit mehr als 25 Jahren im Schuldienst.

Administrativer Aufwand nimmt zu

Zwar unterrichte sie nach wie vor gern, doch leider bleibe ihr, wie sie sagt, immer weniger Zeit für den eigentlichen Unterricht. „Der administrative Aufwand nimmt zu, außerdem müssen wir immer häufiger Kollegen ersetzen.“ Auch in einigen Budapester Schulen bleiben Lehrerstellen unbesetzt. Dies betrifft insbesondere zukunftsrelevante Fächer wie Informatik und den Fremdsprachenunterricht. An der Schule der erwähnten Lehrerin würden die Schüler beispielsweise einmal pro Woche für eine Stunde in eine benachbarte Schule gebracht, denn dort gebe es einen Informatiklehrer.

Doch selbst wenn es Lehrer gibt, heißt das noch lange nicht, dass der Unterricht in ihren Fächern reibungslos vonstattengeht. Die Lehrerin beklagt, wie auch zahllose ihrer Kollegen, die schlechte Qualität der neuen staatlichen Schulbücher: „Ich habe genug Erfahrung und noch jede Menge alte Bücher, aus denen ich unterrichten kann, aber die jungen Kollegen, die nur mit diesen sogenannten ‚experimentellen Büchern‘ arbeiten können, haben es da schon wesentlich schwerer“, so die Lehrerin.


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