Die ungarisch-amerikanischen Beziehungen ruhen auf drei Pfeilern, bislang haben zwei davon gut funktioniert. So seien die wirtschaftliche Kooperation und die Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik herausragend. Die USA sind der zweitwichtigste Investor in Ungarn, 1.700 US-Unternehmen beschäftigen hierzulande ca. 100.000 Mitarbeiter. Ungarn ist als NATO-Mitglied einer der wichtigsten Verbündeten der USA im Kampf gegen den Terrorismus. Der politische Pfeiler funktioniere bislang jedoch nicht besonders gut. Die USA kritisierten Ungarn wegen zahlreicher Maßnahmen.

„Ungarn war 2010 noch ein Teil des Problems in Europa, heute gehört es zu den Wachstumsmotoren Mitteleuropas. Das in den vergangenen sieben Jahren errichtete ungarische Modell hat sich als erfolgreich erwiesen, selbst die amerikanische Regierung schenkt den ungarischen Maßnahmen Beachtung, so findet sogar eine Konferenz über ungarische Steuermaßnahmen statt“, sagte Szijjártó.

Die bilateralen Beziehungen haben sich in der letzten Zeit belebt, so besuchte im November eine Delegation der amerikanischen Gesetzgebung und Ende Januar eine Kongressdelegation Budapest; im März wird erneut eine Budapester Visite von US-Politikern erwartet. Die gegenwärtige US-Regierung vertritt in zahlreichen wichtigen internationalen Fragen einen ähnlichen Standpunkt wie die ungarische Regierung.

Neben Wess Mitchel traf Szijjártó auch zu einem Gespräch mit Jason Greenblatt, Leiter für Internationale Verhandlungen des US-Präsidenten Donald Trump, zusammen. Szijjártó verhandelte zudem mit Managern von Procter & Gamble über weitere Investitionsmöglichkeiten.

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