Die günstigen Prozesse wurden nach den Worten des Staatssekretärs durch ein robustes Wirtschaftswachstum untermauert, das voraussichtlich mehr als 4% erreichte, einschließlich des Zuwachses der Reallöhne um mehr als 10%. Die Staatsschulden seien demnach von 73,9% auf 72,4% am BIP gesunken – unter Berücksichtigung der Eximbank-Positionen von 76 auf 74,5%. Die Steuereinnahmen nahmen unbeeindruckt der Steuersenkungen im Gesamtvolumen von 860 Mrd. Forint um 609 Mrd. Forint oder knapp 5% zu, wovon 340 Mrd. Forint auf den belebten Arbeitsmarkt zurückzuführen sind.

Das Defizit des Staatshaushaltes schoss mit 1.974 Mrd. Forint im Vorjahr auf über 5% am BIP hinaus, wovon jedoch rund 1.000 Mrd. Forint Vorleistungen des ungarischen Staates für EU-Projekte sind. Insgesamt ergaben sich hier Rekordauszahlungen von 2.555 Mrd. Forint, während aus Brüssel nur 1.015 Mrd. Forint flossen. Der Staat gab für Karrieremodelle im öffentlichen Dienst, für Investitionen und Großveranstaltungen wie die Schwimm-WM rund 1.100 Mrd. Forint mehr als 2016 aus.

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