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Plötzlich entfachtes Interesse

Nun ist es kein Geheimnis, dass die Parteienfinanzierung in Ungarn seit Jahren – wenn nicht gar Jahrzehnten – eher stiefmütterlich behandelt wird. Der Rechnungshof kontrollierte zwar die Finanzen der Parteien, aber eher mit einem – euphemistisch gesprochen –wohlwollenden Blick. Es ist weithin bekannt, dass so gut wie alle Parteien in der Vergangenheit durch mitunter undurchsichtige oder zumindest rechtlich in Graubereiche fallende Spenden unterstützt wurden. Das nun plötzlich entfachte Interesse des Rechnungshofes an der Jobbik dürfte daher – und dies hinterlässt einen faden Beigeschmack – nicht etwa dem neu entdeckten Berufsethos seiner Mitarbeiter geschuldet sein. Wie bereits die Staatsanwaltschaft müssen sich mittlerweile fast alle Staatsorgane in Ungarn den Vorwurf gefallen lassen, es mit der Gewaltenteilung nicht mehr allzu ernst zu nehmen.

Doch zurück zur Jobbik oder vielmehr zur Parteienfinanzierung. Die Anti-Korruptions-NGO Transparency International versucht seit Jahren, beim Rechnungshof eine gründlichere Überprüfung der Ausgaben der Parteien zu erreichen. Ihr Anliegen ist es, dass eingereichte Rechnungen in Zukunft mit der Wirklichkeit abgeglichen werden sollen. Beispielsweise dadurch, dass man überprüft, ob die Zahl und die Preise der gemieteten Plakatflächen laut Abrechnung der Partei auch mit der Zahl und den Preisen der von der Werbeagentur vermieteten Flächen übereinstimmen.

Dieses Minimum an Kontrolle hielt der Rechnungshof bisher allerdings bei keiner der ungarischen Parteien für nötig. Und das, wie das Nachrichtenportal index.hu zu Recht erinnert, obwohl beispielsweise der Fidesz bei den Wahlen 2014 den rechtlichen Rahmen für Wahlkampfausgaben mutmaßlich um mehr als zwei Milliarden Forint überschritten hatte. Als es jedoch um die Jobbik ging, war es mit der bisherigen Laissez-faire-Haltung des Kontrollgremiums vorbei. Dabei ging der Rechnungshof mit minutiöser Präzision vor, um sicherzustellen, dass auch tatsächlich keines der Plakate, welche ja die Grundlage für die saftige Strafe bildeten, unberücksichtigt blieb.

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Die beiden größten linken Oppositionsparteien, die MSZP und die Gyurcsány-Partei DK, werden indes nicht teilnehmen. Die DK will sich nicht mit einer „ausgrenzenden, antisemitischen und rassistischen Partei” solidarisch zeigen. Die MSZP hingegen lehnt das Vorgehen des Rechnungshofes zwar überzeugt ab, doch wie der MSZP-Politiker Zoltán Gőgös gegenüber index.hu zu bedenken gab, dürfe man nicht vergessen, dass es um die Verwendung von gestohlenen Geldern gehe. „Ich denke nicht, dass man sich mit gestohlenem Geld solidarisch zeigen sollte”, so Gőgös.

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