Srini Gopalan, Europa-Vorstand der Deutsche Telekom AG, betonte, dass die Digitalisierung auf jede Branche bedeutende Auswirkungen hat, sie verändert das Geschäftsleben, alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft. Zahlreiche Beispiele im Bankensektor, im Verkehrswesen, im Transportwesen und in der Logistik zeigen, dass die digitale Transformation Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle schafft. Bis 2020 wird jeder vierte Euro online ausgegeben werden. „Unser Ziel ist es, dass wir als engagierter Partner unserer Kunden bei der Vorbereitung der Unternehmen, Städte und der öffentlichen Sphäre behilflich sind. Die Digitalisierung ist nicht eine ferne Zukunft, sondern bereits Teil der Gegenwart“, so Gopalan.

Christopher Mattheisen: „5G ist die Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft“

Christopher Mattheisen, Generaldirektor der Magyar Telekom, betonte in seinem Vortrag: „Nach den neuesten Errungenschaften der digitalen Welt wird die Konnektivität wichtiger als bislang sein, denn alles wird mit allem verbunden sein.“ Für das Internet of Things beziehungsweise die digitalisierten Industrieprozesse (Industrie 4.0) bedürfte es hochleistungsfähiger Netze und einer neuen Kommunikationsnorm mit schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten, kürzeren Antwortzeiten und einer höherer Kapazität. „5G ist die Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft“, unterstrich er. 5G ermögliche qualitative Veränderungen in verschiedenen Branchen und öffnet den Weg für neue und bestehende Technologien, Lösungen und Geschäftsmodelle, wie etwa autonomes Fahren oder robotisierte Fernoperationen. „Magyar Telekom wird zusammen mit ihren Partnern der Motor dieser Entwicklung sein“, so Mattheisen.

„Wir leben in einer schnellen und sich laufend verändernden Welt. Die Digitalisierung hat Auswirkungen auf uns alle“, unterstrich Zoltán Kaszás, Generaldirektor von T-Systems Magyarország, in seinem Referat. Es gäbe viele Definitionen dafür. „Für mich verbindet sie auf kluge Weise die Welt miteinander. Sie ist ein Smart Universe. Ich spreche hier nicht nur von Technologien, sondern von Menschen und verschiedenen Individuen. Auch sie müssen sich anschließen, dazu ist Vertrauen notwendig“, unterstrich er. In Europa bestehe dazu bereits die Möglichkeit, denn mit Unterstützung der Deutsche Telekom wurde bei T-Systems das European Smart Solutions Center (ESC) errichtet, um die Entwicklung von Smart Cities voranzutreiben. „Damit können wir für unsere Kunden komplexe und heterogene Lösungen entwickeln oder bereits entwickelte eigene Produkte in die Region bringen“, so Kaszás.

„Zukunftsraum Campus“

Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde das Symposium-Programm um einen zweiten Tag für Schüler und Studenten unter dem Titel „T-Systems „Jövőtér Campus“ (dt.: Zukunftsraum Campus) erweitert. Die Jövőtér-Programmreihe hat bereits landesweit sechs Universitäten besucht. Sie stellt die Möglichkeiten vor, die T-Systems der Y- und Z-Generation bieten kann.

Auf der Konferenz erhielt die OTP Bank den Preis „Projekt des Jahres“ für die Einführung einer sogenannten ITSM-Lösung. Der Preis als Transformationspartner ging an McAfee, der Preis für das höchste Wachstum an Hewlett Packard Enterprise und der Preis „Innovativer Partner“ an Avaya und Nuance.

Magyar Telekom informierte zudem auf der „Symposium“, dass sie in ganz Budapest das NarrowBand-IoT (NB-IoT)-Netz gestartet hat. NB-IoT ist eine neue standardisierte Funktechnologie, die bestehende Netze nutzt und für Anwendungen im Internet of Things (IoT) optimiert ist. Diese kosteneffiziente, innovative Netztechnologie ermöglicht die zeitgleiche, sichere und störungsfreie Kommunikation unter den zahlreichen Kommunikationsmitteln.

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