Der erst im Herbst für den in den Vorstand der Audi AG aufrückenden Peter Kössler nach Győr zurückgekehrte, frühere Geschäftsführer Motorenproduktion Achim Heinfling zerstreute auf dem Pressegespräch Gerüchte hinsichtlich der Fertigung von herkömmlichen Motoren. Zwar gehöre der Start der Serienfertigung von Elektromotoren 2018 zu den großen Meilensteinen in der dann 25-jährigen Unternehmensgeschichte, doch werden in Győr auch weiterhin Verbrennungsmotoren gebaut. Audi bringt u. a. einen neuartigen Dreizylinder-Ottomotor sowie eine ganze Produktfamilie von Dieselmotoren mit vier Zylindern auf den Markt. Neben Elektroautos entwickelt die Marke mit den vier Ringen auch Modelle mit Gasantrieb. Das Produktionsvolumen bei den einfacheren e-Motoren wird zunehmen, so dass in dem Werk mit mehr als 12.000 Mitarbeitern auch weiterhin Bedarf an den qualifizierten Arbeitskräften bestehe.

Die Audi Hungaria profiliert sich aber nicht nur als Kompetenzzentrum für verschiedenste Motoren im Konzern. Ab 2018 beginnt im neuen Karosseriewerk auf 80.000 m2 mit 700 Robotern die Serienfertigung des neuen Q3, und nur ein Jahr darauf erlebt das neuartige SUV-Modell Q4 seinen Produktionsstart in Ungarn. „Mit diesem Modell wird die Audi Hungaria innerhalb des Konzerns tonangebend“, gab Achim Heinfling einen zuversichtlich stimmenden Ausblick.


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