Szijjártó zufolge gebe es ohne die Niederschlagung des sog. Islamischen Staates keinen Frieden und keine Sicherheit, weder in Europa noch den umliegenden Ländern. Ungarn ist stolz darauf, zu den 28 Ländern zu gehören, die an der internationalen Koalition gegen den IS teilnehmen. Erst vor Kurzem entschied die Regierung, das Kontingent von 150 auf 200 Soldaten aufzustocken.

Auf dem Treffen am Dienstag wurde vereinbart, dass in wichtigen geopolitischen Fragen weiterhin auf die europäisch-amerikanische Zusammenarbeit gezählt werden kann und bei der transatlantischen Zusammenarbeit die EU-Mitgliedstaaten als vollkommene Einheit vertreten werden, informierte Szijjártó. Er betonte, dass die ungarische Regierung es für wichtig erachte, zur Stabilität der Länder Westafrikas beizutragen; so wird sie auf Anfrage des libyschen Außenministers die Botschaft in Tripolis ab Ende Januar wiedereröffnen. Auch damit könnte die libysche Regierung im Land für Stabilität sorgen, was wiederum die Migration aus der Region eindämmen könnte.

Szijjártó verwies auf die Wichtigkeit der wirtschaftlichen Kooperation, die aktiven Handelsverbindungen zwischen der EU und den USA. Nach der EU sind die USA der wichtigste Exportmarkt für Ungarn. Die USA sind zudem der zweitgrößte Investor in Ungarn, hierzulande haben sich 1.700 US-Unternehmen angesiedelt, die fast 100.000 Mitarbeiter beschäftigen.

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