Ziel des 2011 gegründeten „Rail Cargo Hungaria Stipendienprogramms” ist die Anerkennung und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit hervorragenden Lernergebnissen sowie die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Österreichischen Schule Budapest und der Rail Cargo Hungaria Zrt. Zusammen mit den diesjährigen Stipendien hat das marktführende Eisenbahnverkehrsunternehmen insgesamt schon mehr als fünfzig Schülerinnen und Schülern und damit deren Familien finanziell unterstützt.

Botschafterin Elisabeth Ellison-Kramer würdigte bei der Veranstaltung die guten Beziehungen zwischen der ungarischen Tochterfirma der österreichischen Rail Cargo Group und der Schule, und gratulierte den Stipendiaten. Wörtlich sagte sie: „Die Rail Cargo Hungaria hat sich in einem kompetitiven Umfeld zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die darüber hinaus beispielhaft für die nachhaltige und kooperative Natur der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Ungarn ist. Dass die Rail Cargo Hungaria so engagiert in das Stipendienprogramm investiert, ist auch eine hohe Anerkennung für die Österreichische Schule. Ich bedanke mich für die Unterstützung durch die Rail Cargo Hungaria und erlaube mir die Hoffnung zu äußern, dass die Kooperation noch viele Jahre weitergeführt wird.”

Rail Cargo Hungaria-CEO Dr. Imre Kovács unterstrich bei der Veranstaltung, dass die Eisenbahn zwar ein Industriezweig mit dynamischer Entwicklung und hochwertiger Technologie ist, das den Jugendlichen hervorragende Karrierechancen anbietet, jedoch in Ungarn, Österreich und überall in Europa mit einem Mitarbeitermangel zu kämpfen habe. Das marktführende Unternehmen unterstützt daher in allen Bereichen des Schulsystems die Erziehung von potenziellen neuen Mitarbeitern. „Für unser Unternehmen ist die Förderung der jungen Generationen eine wichtige und sinnvolle Investition.“ Durch die Kooperation mit der Budapester Wirtschaftsuniversität (BGE) trage Rail Cargo Hungaria auch zur Ausbildung im dualen System bei.

Die Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit der Österreichischen Schule Budapest würden erheblich zu den Zielen des Unternehmens bei der Nachwuchsförderung beitragen. Abschließend betonte Kovács, dass diese Kooperation für das Eisenbahnunternehmen auch mit Blick auf eine Stärkung der österreichisch-ungarischen Wirtschafts- und Kulturpartnerschaft von Bedeutung sei.

Margot Wieser, die Direktorin der Schule führte in ihrer Ansprache aus: „Es gibt zahlreiche Gründe für den Erfolg der Österreichischen Schule Budapest. Jedoch sehe ich einen ganz besonders wichtigen Punkt: Wir haben das Glück, ein erfahrenes und engagiertes Lehrerinnen- und Lehrerteam zu haben, das über Methodenkompetenz verfügt, flexibel ist, an einem Strang zieht, und – ganz wesentlich – unsere Schülerinnen und Schüler als wahre Partner ansieht. Die damit verbundene Wertschätzung und das Vertrauen zwischen Schülern und Lehrern ist die Basis für ein erfolgreiches Lernen. Leistungen müssen anerkannt werden. Dies geschieht einerseits durch gute Noten, aber noch wesentlicher: durch persönliches Feedback und Lob. Ein schönes Beispiel für Anerkennung ist die Übergabe der Rail Cargo Hungaria Stipendien.”

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