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Geschichte des Tilos Rádió

Für Budapester hat das Tilos Rádió bereits Kultstatus. Seit gut 25 Jahren begleitet es das Leben der Hauptstädter mit unabhängigen und lokalen Informationen. Viele schwärmen mit Bewunderung für den Sender. Tilos, wie es seine Fans verkürzt nennen, ist nicht nur interaktiv, lebt den Multikulti, macht sich für die freie Meinungsäußerung und Minderheiten stark, sondern funktioniert als gemeinnützige Unternehmung. 1991 fing Tilos Rádió (dt.: „verbotenes Radio“) als Piratensender im Internet an. Man wollte darauf aufmerksam machen, dass es keine rechtlichen Rahmenbedingungen für unabhängige Rundfunksender und Gemeinschaftsradios gab. Zwar fuhren die Macher nicht in einem Kleintransporter durch die Gegend, wie es etwa Thomas Gottschalk und Mike Krüger in der Filmkomödie „Piratensender Powerplay“ taten, aber ein bisschen Abenteuer gehörte von Anfang an dazu. Schließlich war Tilos Rádió ein Dorn im Auge der Autoritäten. Die Budapester wiederum standen schon immer hinter dem Protestradio, das so kurz nach der politischen Wende bei vielen den richtigen Nerv getroffen hatte. Und so kam es dazu, dass der Sender eine Schlüsselrolle bei der Liberalisierung der ungarischen Medien spielte.

Ab 1995 erhielt Tilos Rádió eine eigene Lizenz und ging von da an zwölf Stunden am Tag über die UKW-Frequenz 98,0 MHz auf Sendung. Doch schon bald war das nicht mehr genug. Der Sender wollte wachsen und mehr Programme übertragen. Deswegen bewarb sich Tilos Rádió 1999 um eine neue Frequenz, die es dem Sender erlaubt hätte 24 Stunden täglich Sendungen auszustrahlen. Die Sendelizenz für diese Frequenz wurde dem Radio jedoch von der damaligen rechtskonservativen Regierung unter Führung des Fidesz versagt. Im selben Jahr musste Tilos Rádió auch die alte Frequenz abgeben. Statt aufzugeben, kehrte der Sender zu seinen Wurzeln zurück und machte im Internet weiter. 2003, beim mittlerweile dritten Anlauf, bekam der Sender schließlich die Lizenz für die UKW-Frequenz 90,3 MHz. Hier kann man ihn auch heute noch hören.

Präsentiert werden die Sendungen damals wie heute von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Verwaltet wird der ehemalige Piratensender durch die gemeinnützige Stiftung Tilos Kulturális Alapítvány. Werbung strahlt der Sender keine aus. Finanziert wird das Ganze stattdessen durch Mitgliedsbeiträge der Stiftung, Spenden, dem Verkauf von Fanartikeln und Einnahmen aus dem „Tilos Marathon”, einer Benefizveranstaltung, die jedes Jahr im August stattfindet. So hofft Tilos Rádió, seine Unabhängigkeit zu bewahren. Wer selbst zum Unterstützer werden will, kann sich darüber unter www.tilos.hu informieren.

Deutschsprachige Sendungen

„Mehr Licht“ hieß die erste deutsche Sendung im Tilos Rádió. Ihr Name geht auf Goethes berühmte letzte Worte zurück. Später folgte die ebenfalls deutschsprachige Sendung „LichtHof“. Die Moderatoren dieses Programms verglichen den Inhalt ihrer Show mit einem Lichthof. Dieser sei zwar „nicht immer schön, nicht besonders ästhetisch, vielleicht auch heutzutage nicht mehr ganz zeitgemäß, aber hier in Ungarn, besonders in Budapest, fester Bestandteil unserer Lebensweise“. Doch ab 2014 konnte die Sendung aufgrund eines Mangels an deutschsprachigen Mitstreitern nicht fortgeführt werden. Für drei lange Jahre lang war unter der Frequenz des Tilos Rádiós kein Deutsch mehr zu vernehmen. Andere Sprachen, wie Französisch, Italienisch, Serbisch und Chinesisch waren neben dem ungarischen Hauptsendeprogramm weiterhin mit eigenen Sendungen vertreten. Da in Ungarn aber viele Deutsch sprechen, stand eine deutsche Sendung auch in diesen Jahren immer auf dem Wunschzettel des Radios.

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Für die kommenden Sendungen stehen unter anderem ein Interview mit der Autorin Cornelia Rückriegel zum Thema Auswandern nach Ungarn und ein Interview mit Linguist Heinz Menge, Spezialist für den Ruhrpott-Regiolekt, auf dem Programm. Doch das Team von „Leuchtturm“ ermutigt auch seine Zuhörer dazu, Themenvorschläge zu machen und bei der Live-Sendung anzurufen, um über aktuelle Geschehnisse in unserer Gesellschaft zu sprechen. Die nächste Ausgabe des „Leuchtturms“ geht am 11. November – und ab da jede zweite Woche – von 16.30 bis 17.30 Uhr auf 90,3 MHz UKW auf Sendung. Wer sich außerhalb von Budapest befindet, aber trotzdem dem deutschsprachigen Programm lauschen möchte, kann dies im Internet auf www.tilos.hu tun.


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Jederzeit auf Facebook über www.facebook.com/leuchtturm.tilos/

Per E-Mail unter tilos.leuchtturm@gmail.com


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