Orbán und Tillich vereinbarten die weitere Vertiefung der wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Ungarn und würdigten die auf eine lange Vergangenheit zurückblickende tief verbundene Freundschaft, informierte Staatssekretär Bertalan Havasi, Leiter der Pressestelle des ungarischen Ministerpräsidenten. Tillich und Orbán kannten sich bereits. Vor einem Jahr hatte Sachsens Regierungschef in seiner damaligen Eigenschaft als Bundesratspräsident in Budapest an die Opfer der blutigen Niederschlagung des Volksaufstandes in Ungarn 1956 erinnert.

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Ministerpräsident
Viktor Orbán (M.l.) hatte zuvor am Montag die Lutherstadt Wittenberg besucht. Dort übernahm Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff (M.r.) persönlich die Stadtführung. und zeigte ihm am Montagnachmittag die wichtigsten Reformationsorte seiner Heimatstadt. Orbán besuchte mit Haseloff die Schlosskirche, an deren Tür Martin Luther im Jahre 1517 seine 95 Thesen geschlagen hat, das Grab von Martin Luther sowie die Ausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“ im Lutherhaus. Ungarn selbst hatte einen bedeutenden Beitrag zum Luther-Gedenken geleistet: Die evangelische Kirche des Landes lieh Wittenberg das Original des Testaments von Martin Luther.
Konversation

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