Kein Plan vom Plan? Glatte Lüge.

Denn ihrer Meinung nach wäre das von seinen Autor als Plan bezeichnete Dokument kein Plan, weil er auch schon früher etwas anderes zum selben Thema schrieb. Aber das wird von ihnen wiederum nicht als eine Modifizierung des Plans betrachtet, sondern kurz und gut als dessen Aufhebung. Mit anderen Worten wird die Abweichung zwischen den beiden Schriften – zumindest den Zeichen nach – in ihrer Interpretation als ein Nichtvorhandensein des Plans betrachtet. Einen Plan wird es nachweislich nur dann geben, wenn dieser bereits verwirklicht wurde. Also dann, wenn er eigentlich gar kein Plan mehr im eigentlichen Sinne ist. Für die „Migrantenstreichler“ und Globalisten existiert der Plan demnach gar nicht erst. Deshalb suchen sie scheinbar so wild nach ihm, deshalb verlangen sie auf der nationalen Seite und bei der nationalen Regierung so zynisch und scheinheilig den Beweis für die Existenz des Soros-Plans.

DCLeaks sagt etwas anderes

Und all das vor dem Hintergrund, dass DCLeaks einige Dokumente durchsickern ließ, die konkrete Anweisungen enthalten, wie die von Soros finanzierten angeblich „zivilen“, jedoch eine politische Tätigkeit ausübenden Organisationen die EU-Entscheidungsträger für das Erreichen ihrer Ziele einsetzen können. Aus den Dokumenten wird ferner ersichtlich, welche Ideen der Spekulant hat, um ganze Massen für die Etablierung einer Migrantensympathie zu manipulieren und wie die internationale Presse umgarnt wird (darunter natürlich auch die ungarische Presse), um diese Ideen auch wirklich umsetzen zu können.

Es gibt natürlich auch ein Dokument darüber, dass der Spekulant die Politiker der ungarischen Regierungsparteien, die sich der illegalen Einwanderung widersetzen, bloßstellt. Es kam also eine ganze Sammlung an methodischen Anweisungen zur Umsetzung des Soros-Plans zum Vorschein. Natürlich ist laut der linksliberalen Logik die Anweisung zur Umsetzung nur ein Hirngespinst von Hackern, denn der Plan selbst existiere ja gar nicht. Man muss sich mit ihm auch gar nicht auseinandersetzen.

Regierung agiert mit Vernunft

Zum Glück werden die Entscheidungen der ungarischen Regierung vom gesunden Menschenverstand geleitet und nicht vom Nihilismus, der von den Chaoten als grundsätzliches Menschenrecht betrachtet wird. Es wurde auch schnell verordnet, dass die bürgerliche Abwehr und der bürgerliche Nachrichtendienst die Einflussversuche des Soros-Netzwerks untersucht, das vermutlich auch auf EU-Ebene die Souveränität unserer Heimat zu untergraben versucht. Wie Kanzleramtsminister János Lázár formulierte, sei es nämlich verdächtig, dass die Entscheidungen und Berichte in Brüssel, durch die man über Ungarn urteilt, nicht aus den Büros der europäischen Entscheidungsträger kommen, sondern von den PCs der Soros-Mitarbeiter. Das stellt natürlich für jeden vernünftig denkenden Menschen ein Risiko für die nationale Sicherheit dar.

Ungarischer Maidan in Planung, Gipfeltreffen an der CEU

Nicht aber für die Anhänger der offenen Gesellschaft und der nationslosen, gemischten Bevölkerungen, die sofort zu kreischen beginnen, was für ein Skandal es wäre, dass nun auch die Geheimdienste in die Welt der „erfundenen Fidesz-Scheinwahrheiten“ miteinbezogen werden. „Lasst doch die Verrückten reden!“, könnten wir hier auf die Schnelle sagen, aber das Problem ist weitaus komplexer. Laut der durchgesickerten Dokumente treffen sich die Aktivisten, die damals eine entscheidende Rolle bei der Herbeiführung der Ukraine-Krise gespielt haben, diesmal an der CEU in Budapest. Wir erinnern uns, dass das Projekt sehr viele Todesopfer forderte und so „erfolgreich“ war, dass sich die Ukraine davon seitdem nicht mehr wirklich erholen konnte.

Gezielte Destabilisierung deröffentlichen Stimmung durch die EU

Die Chaoten, die von Soros durchgefüttert werden, drohen schon seit Monaten damit, dass sie Aktionen organisieren werden, die sich an der Grenze zum Legalen bewegen, sofern das „Regime“ nicht endlich nach ihrer Pfeife zu tanzen beginnt. Brüssel würde in letzter Zeit ein Vertragsverletzungsverfahren nach dem anderen gegen uns einleiten und fabriziert dumme, verlogene Meldungen über uns. Sie hoffen, dass man früher oder später endlich Sanktionen gegen Ungarn durchsetzen werde. Sie drücken die allgemeine Stimmung Schritt für Schritt und versuchen die Gesellschaft zu destabilisieren, indem sie die Regierung als Verursacherin aller Übel hinstellen. Währenddessen leugnen sie all das und halten es geheim.

Wenn wir nicht wollen, dass aus dem Budapester Kossuth tér vor dem Parlament ein ungarischer Maidan wird, dann wünschen wir den Geheimdiensten eine schnelle und effektive Arbeit.

Der hier wiedergegebene Kommentar erschien am 28. Oktober auf dem Online-Portal der konservativen Regierungszeitung Magyar Idők.

Aus dem Ungarischen von Dávid Huszti

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