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Mein Name ist Balázs, ich weiß von nichts

Seit sich der Szegediner Bürgermeister László Botka aus dem Rennen ums Amt des Ministerpräsidenten zurückgezogen hat, stehen die Sozialisten ohne Führungsfigur da. Die linksliberale Wochenzeitung hvg berichtete jedoch schon in der vergangenen Woche davon, dass hinter vorgehaltener Hand immer wieder ein Name geflüstert werde: Péter Balázs. Der Ex-Außenminister, zitiert die hvg Insiderkreise, sei durchaus schon länger im Gespräch. Sogar im Kreise der DK und der grünen LMP sei sein Name bereits gefallen.

Denn wie schon zuvor putzen die Sozialisten auch dieser Tage wieder Klinken, um bei kleineren Oppositionsparteien für einen gemeinsamen Kandidaten zu werben. Doch noch bevor sie wirklich loslegen konnten, verkündete Ex-Premier Ferenc Gyurcsány bereits, dass ein gemeinsamer Kandidat mit seiner Partei, der DK, nicht möglich sei. MSZP-Vorsitzender Gyula Molnár gab sich ob dieser Aussage sichtlich irritiert.

Dabei ist es nicht nur Gyurcsánys Absage, die etwas verfrüht wirkt, auch Molnárs Angebot hat einen großen Makel: Der Wunschkandidat selbst weiß bisher offiziell noch nichts von der ihm zugedachten Aufgabe. In der Sendung „Egyenes beszéd“ auf dem einstmals liberalen, heute aber auch der Jobbik wohlgesonnenen TV-Sender atv sprach auch der MSZP-Fraktionsvorsitzende Bertalan Tóth davon, dass man einen gemeinsamen Kandidaten brauche, und brachte sodann erstmals Balázs´ Namen ins Gespräch. Wenig später war aber auch Balázs selbst zu Gast im Studio und wies die nur kurz zuvor verklungenen Worte Tóths zurück. Die MSZP habe ihn bisher weder offiziell noch informell in Sachen Kandidatur angesprochen, sagte er.

Balázs machte weiterhin klar, dass er sich gegebenenfalls nicht als Kandidat einer oder zweier Parteien aufstellen ließe, sondern ähnlich wie Botka, nur einen Zusammenschluss der gesamten linken Opposition anführen wolle. Der 75-Jährige wäre schon allein aufgrund seiner früheren Regierungsbeteiligung bei Weitem nicht die schlechteste Wahl. Allerdings muss man feststellen: So unwahrscheinlich der Machtverlust des Fidesz bei den Wahlen 2018 auch erscheint, noch unwahrscheinlicher ist die Vorstellung, dass es der gesamtlinke Opposition tatsächlich gelingen sollte, sich doch noch auf einen gemeinsamen brauchbaren Kandidaten zu einigen.

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