Womöglich hat sein Handeln persönliche Gründe, nachdem ihm noch in jungen Jahren während des Zweiten Weltkriegs viel vermeintliches und tatsächliches Unrecht widerfuhr, weshalb er sich nun auf diesem Wege mit dieser grandiosen Ansiedlungsstrategie an Europa rächen will, die in Wahrheit ein Plan zum Bevölkerungsaustausch ist. Mit der Schwächung, Durchmischung und letztendlich Unterjochung der Nationalstaaten Europas ist es jedoch wahrscheinlicher, dass er als sichtbarer Repräsentant der unsichtbaren Hintergrundmacht die Herrschaftsansprüche der globalistischen Weltelite der Wall Street bedient. Bertolt Brecht sagte einmal, dass man das Volk zwar nicht ablösen, jedoch austauschen können. Zumindest in gewissem Ausmaß und damit dann entscheidend die Identität der ganzen Bevölkerung verändern könne.

Europa schwächen, dann Macht übernehmen

Wir sind noch am Anfang dieses Prozesses, aber die Tendenz zeigt, dass man diese Identitätsvernichtung mit allen Mitteln zu Ende bringen will. Viele denken, dass der auf der Verliererseite stehende Westen einknickt und in ein Kalifat umgewandelt wird. Daran glaube ich nicht. Die Millionen von Angesiedelten werden sich nicht über Europa herrschen. Sie werden von der globalistischen Weltelite einfach nur ausgenutzt. Und wenn die Eindringlinge die Drecksarbeit endlich erledigt haben, dann werden die Urheber des Ansiedlungsprojekts die Macht an sich reißen.

Dazu werden sie auch die notwendige Waffengewalt haben. Sie werden die unwissenden, trägen Massen niederschlagen. Den verbliebenen Ur-Europäern bieten sich dann zwei Möglichkeiten. Einerseits können sie das Schicksal der unterworfenen Einwanderer teilen oder sie wandern aus und flüchten nach Osteuropa, ins Karpatenbecken, wo ihnen die baltischen und balkanischen Nationen menschenwürdige Existenzbedingungen garantieren werden. Mit der Aufnahme der europäischen Bevölkerung löst sich dann auch das demographische Problem Osteuropas und bietet sich eine historische Chance zum Überleben.

In Deutschland nichts Neues, Hoffnungsschimmer AfD

Es soll niemand die Illusion hegen, dass in Hinblick auf Europas Schicksal auch nur irgendeine günstige Veränderung eintreten wird. Es ist egal, was der französische Präsident Emmanuel Macron oder die neugewählte deutsche Kanzlerin Angela Merkel vor der Wahl versprachen. Ihre Parteien und sie selbst sind alle dem Soros-Plan und seiner Umsetzung verpflichtet. Egal, mit wem Merkel eine Regierung bildet. Sie kann die aus ihrer Asche auferstandenen Freien Demokraten oder die mit einer Wassermelone vergleichbaren Grünen (außen grün, innen rot) als Koalitionspartner haben, das Ergebnis wird immer das gleiche bleiben: die weitere Umsetzung des Soros-Plans. Es wird binnen Sekunden klar, dass sich die deutschen Parteien in Wirklichkeit in keinem Punkt unterscheiden, weder auf der Regierungsbank noch in der Opposition. Die einzige Ausnahme ist die Alternative für Deutschland, die allerdings totgeschwiegen und diskriminiert wird. (…)

Ungarische Regierung steht trotz Schwierigkeiten ihren Mann

In Ungarn steht die Regierung inmitten eines heimischen und internationalen Kreuzfeuers stets ihren Mann. Sie beschützt die Grenzen Europas und Ungarns vor den hierher kommandierten Eindringlingen, schlägt sich tapfer im endlosen Kampf gegen die Brüsseler Bürokraten und baut währenddessen für ihre Bevölkerung Schwimmhallen, Turnhallen und noch vieles mehr, während der linke Haufen von der MSZP über die DK, die LMP und Együtt bis zur Momentum-Bewegung fleißig darüber spekuliert, wie viele Parlamentssitze sie wohl bei der kommenden Wahl einfahren werden. Und die Jobbik flutet das Land mit lästernden Sprüchen auf gaunerhaft erworbenen Plakatflächen.

Der Autor ist Rechtsanwalt im Ruhestand.

Der hier in Auszügen wiedergegebene Kommentar erschien am 11. Oktober auf dem Online-Portal der konservativen Regierungszeitung Magyar Idők.

Aus dem Ungarischen von Dávid Huszti

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