Wirtschaftsminister Varga betonte bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung, die Zielstellung laute, allen Akteuren des wirtschaftlichen Lebens in Ungarn die Möglichkeit zu bieten, sich Zukunftstechnologien anzueignen und diese zur Anwendung zu bringen. Siemens ist seit 1887 in Ungarn tätig und wirke praktisch auf allen wichtigen Gebieten an einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit des Landes mit. Neben laufenden Investitionen komme dies nach den Worten des Ministers in F+E-Aktivitäten, Kooperationen mit Universitäten und nicht zuletzt in der hohen Zahl der einheimischen Zulieferer zum Ausdruck. Ungarn werde mit dem derzeit vor sich gehenden Umbau der Industriestrukturen dann erfolgreich sein, wenn die Wirtschaft als Ganzes den neuartigen Herausforderungen gerecht werden könne.

Dale Martin verwies darauf, dass die Siemens-Gruppe seit langen Jahren in Ungarn investiert und mit ihrer Tätigkeit zur Entwicklung der ungarischen Wirtschaft und Gesellschaft beitrage. Man strebe auf lange Sicht berechenbare, zuverlässige Geschäftsbeziehungen mit den ungarischen Partnern an und sei in diesem Sinne bestrebt, die Positionen der ungarischen Klein- und mittelständischen Unternehmen in der Region zu stärken.

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