Dem WEF-Bericht zufolge trugen zur Verbesserung in Ungarn technologische Entwicklung, erhöhte Internetznutzung der Privathaushalte (78%) sowie ein besseres Geschäfts- und Innovationsumfeld bei. Zu den die Wettbewerbsfähigkeit des Landes hemmenden Faktoren gehören hauptsächlich nicht entsprechend ausgebildete Arbeitskräfte und Korruption, heißt es in dem Bericht.

Nach den internationalen Ratingagenturen, der EU sowie den Marktteilnehmern hat nun auch das WEF die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre in der ungarischen Wirtschaft anerkannt, kommentierte Wirtschaftsminister Mihály Varga den Bericht aus Singapur, wo er mit einer von Ministerpräsident Viktor Orbán geführten Delegation weilt. Er betonte, dass die Position der Banken teilweise dank der Regierungsmaßnahmen heute deutlich stabiler als vor einigen Jahren sei. Varga machte darauf aufmerksam, dass zahlreiche positive Veränderungen noch gar nicht im Bericht enthalten sind. Deswegen könne damit gerechnet werden, dass Ungarn im kommenden Jahr im Wettbewerbsranking weiter nach vorn rückt. Ungarn konnte sich schon jetzt im Bereich Innovationen um 18 Plätze, im Bereich Technologien um 14 Plätze verbessern. Auch hier hätten die Programme der Regierung Früchte getragen.

Das ungarische Wirtschaftswachstum ist dynamisch, seit 2010 ist die Anzahl der Beschäftigten um mehr als 700.000 angestiegen, der Staatshaushalt befindet sich im Gleichgewicht, sagte Varga. Zur Verbesserung dieses positiven Ergebnisses setzt der Nationale Wettbewerbsrat seine Arbeit fort, der konkrete Empfehlungen zu fachpolitischen Herausforderungen machen wird.

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