Der Vorsitzende des Außenausschusses des Parlaments, Zsolt Németh, gratulierte der CDU/CSU und persönlich Bundeskanzlerin Angela Merkel, der er viel Erfolg für ein erfolgreiches viertes Mandat wünschte. Wahlen in Deutschland seien jederzeit ein wichtiges Ereignis in der europäischen Politik, in der jetzigen Lage aber seien diese schicksalshaft für die Zukunft Europas und Ungarns. Der Regierungspolitiker sprach ungeachtet der Stimmenverluste von einem „haushohen“ Sieg der CDU und sah die SPD als Wahlverlierer, während die Platzierungen von AfD und FDP für Németh „überraschend“ kamen. Diese beiden Parteien dürften ihren Erfolg jedoch gleichermaßen dem Umstand verdanken, dass sie im Wahlkampf einwanderungsfeindliche Standpunkte bezogen.

Der Fidesz hoffe nun, dass die CDU/CSU mit der FDP als Koalitionspartner die Konzeption des „Soros-Plans“ von der Tagesordnung der europäischen Politik nehmen wird. Der Wunsch nach Sicherheit werde eine Aufwertung erfahren, die „Träume“ vom Europa der zwei Geschwindigkeiten werden durch die ernüchternden Ergebnisse verdrängt und die deutsche Politik werde zum Gedanken der europäischen Einheit zurückkehren, meinte der außenpolitische Experte des Fidesz.

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