„Wer den Grenzschutz nicht der Solidarität zuordnet, der versteht nicht die aktuelle Lage Europas“, erklärte der Fidesz-Politiker. Ungarn erbringe die Leistungen im Grenzschutz nicht allein, um die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten, sondern weil es dazu durch die EU und insbesondere im Schengen-Raum verpflichtet ist. Sicherheit und Solidarität müssen Hand in Hand gehen, eins kann ohne das andere nicht existieren.

Szijjártó erinnerte daran, dass Ministerpräsident Orbán auf dem Gipfel der Flüchtlingskrise 2015 seine Minister anwies, die Schengen-Regeln unter allen Umständen einzuhalten, d. h. dass niemand ohne gültige Papiere Ungarn in Richtung Westen verlassen dürfe. Es war aber klar, dass es eine Ausnahme geben wird, wenn sich die deutsche Bundeskanzlerin oder der Bundeskanzler Österreichs auf einen entgegengesetzten Standpunkt verlegt. Warum sie das taten, sei ihre interne Angelegenheit, fügte er hinzu.

Konversation

ÄHNLICHE BEITRÄGE
Fotowettbewerb „Blickpunkt“

Ungarndeutsche Selfies

Geschrieben von Zita Hille

Menschen in Trachten und beim Tanzen, Bibeln und Instrumente – dies waren nur einige der…

NAV-Direktor beeinflusst Benzinpreis

Der Zapfsäulenflüsterer

Geschrieben von Elisabeth Katalin Grabow

In Ungarn ist es schwierig noch neue Höhen zu erklimmen, wenn es um „unorthodoxe Wirtschaftspolitik”…

EU-Sozialgipfel in Göteborg

Orbán: Das ungarische Modell funktioniert

Geschrieben von BZ heute

Das ungarische Modell funktioniert und wir Ungarn wollen es nicht austauschen, sagte…