Heute müssen wir wieder unsere Grenzen schützen, jenes unabhängige, freie und europäische Land, das seit dem Hl. Stefan durch Opfer, Geist und Arbeit von Millionen Magyaren geformt wurde, erklärte Staatspräsident János Áder bei der offiziellen Zeremonie zum Nationalfeiertag auf dem Kossuth tér.

Im südungarischen Makó erinnerte Lázár an den Mut, den der Hl. Stefan aufbrachte, als er in Europa noch ungewohnte Wege beschritt. Heute versuche die ungarische Regierung, Europa den Weg zu zeigen, wonach der Erfolg im dritten Jahrtausend nicht im Internationalismus, sondern in starken Nationen wurzele. Ohne die Bekehrung der Ungarn zum Christentum, die Organisation von Staat und Kirche würden heute keine Magyaren mehr im Karpatenbecken sein, fügte der Minister hinzu.

Die Heimat ist für uns alle ein durch nichts zu ersetzender Wert, erklärte Verteidigungsminister István Simicskó bei der Vereidigung junger Offiziersanwärter vor dem Parlament. Der Feiertag der Staatsgründung sei zugleich ein Fest des christlichen Glaubens; nur dieses Vermächtnis des Hl. Stefan könne Ungarn voranbringen.

Im Auftrag des Staatspräsidenten verlieh Wirtschaftsminister Mihály Varga staatliche Auszeichnungen. Unter den mit dem Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens Geehrten befanden sich der Geschäftsführer der General Electric Hungary Kft., Farkas Bársony, der Geschäftsführer der BPW-Hungária Kft., József Brumbauer, und der Inhaber der Karsai Holding Zrt., Béla Karsai.

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