Nach mehreren Ausflügen in den Jazzpop, die Weltmusik und die Klassik, zuletzt mit seinem gefloppten Broadway-Musical „The Last Ship“, kehrt Sting nun mit dem 2016 veröffentlichten Album „57th & 9th“ nicht nur zu seinen Wurzeln als Police-Frontmann, sondern im Herbst auch endlich wieder nach Budapest zurück.

Im Zentrum werden dabei die Songs aus dem neuesten Album stehen, das angeblich innerhalb von nur wenigen Wochen in einem New Yorker Studio stand. Der etwas irritierende Name des Albums weist dabei schlicht und einfach auf die Kreuzung von 57. Straße und 9. Avenue in Manhattan hin, die Sting auf dem Weg von seinem Apartment am Central Park zum Studio regelmäßig überqueren musste.

Genau so geradlinig, direkt und schnörkellos wie der Titel ist auch die Musik seines zwölften Soloalbums. Für den rockig-folkigen Gitarrensound konnte Sting so profilierte Musiker und langjährige Wegbegleiter wie die Gitarristen Dominic Müller und Rufus Miller sowie den Schlagzeuger Josh Freese gewinnen. Als besondere Gäste engagierte Sting seinen eigenen Sohn, Joe Sumner, für den Background Chor, und den Akkordeonspieler Percy Cardona, der regelmäßig bei den Last Banderolos mitspielt.

Die Kritiken der internationalen Presse zur Show sind bisher überwiegend positiv, so schreibt beispielsweise der Telegraph aus Großbritannien: „Im Zentrum von allem, was Sting tut, steht dessen überragendes Songwriting-Talent: Fließende Melodien, kühne Rhythmen und aussagekräftige Texte werden von einem Meistermusiker hervorgebracht, für den es ein echtes Gefühl der Erfüllung zu sein scheint, auf höchstmöglichem Niveau zu spielen. Diese Show verdient ein Ehrenzeichen.“

Karten für die Budapester Show am 13. Oktober in der László Papp Sportarena sind auf www.livenation.hu und www.ticketpro.hu erhältlich. Es gibt fünf unterschiedliche Sitzplatzkategorien sowie Front of Stage (FOS)-Tickets oder Stehplätze.


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