Die Löhne für körperliche Arbeit lagen im II. Quartal um 17% höher, als vor einem Jahr, ergab eine Analyse der Personalberatungsfirma Trenkwalder Kft., bei der nahezu 7.000 Lohndaten verarbeitet wurden. Gegenüber dem Lohnniveau Mitte 2016 verdienten Facharbeiter demnach im Schnitt 12%, angelernte Arbeiter jedoch gleich 23% mehr. Der durchschnittliche Stundenlohn stieg von 759 auf 887 Forint, bei Mitarbeitern mit Fachabschluss von 814 auf 912 Forint. Lohnunterschiede gibt es auch regional bedingt: In Süd-Transdanubien werden ebenso wie in der Nördlichen Tiefebene 740-780 Forint pro Stunde gezahlt, in West-Transdanubien 900 Forint, in Budapest und seinem Speckgürtel 950 Forint. In letzteren Regionen stiegen die Löhne dabei um bis zu 30% – eindeutig im Zusammenhang mit dem Mangel an verfügbaren Arbeitskräften.

BDO Magyarország wiederum untersuchte die Gehälter von nahezu 500 Angestellten des mittleren Managements bei den heimischen Tochterunternehmen von über 60 multinationalen Konzernen. Im Intervall von monatlich brutto 500.-800.000 Forint erhöhten sich die Bezüge demnach im Jahresvergleich um durchschnittlich 3,2%. Weil hier gewöhnlich von Arbeitgeberseite nur die Inflation berücksichtigt werde, sei die Fluktuation in dieser Mitarbeiterschicht von 12% auf 17% angestiegen, zumal mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes Gehaltssprünge um 20-30% normal sind. Derweil geht der Anteil von Boni und Zuschlägen am Gesamteinkommen weiter zurück: Seit Mitte 2016 fiel dieser von 14% auf 10%.

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