Mit diesen Investitionen entstanden 8.502 neue Arbeitsplätze. Szijjártó zufolge stehe hinter diesem Erfolg, dass die Außenwirtschaft in den Fokus der ungarischen Außenpolitik gerückt ist. Es spiele eine wichtige Rolle, Investitionen nach Ungarn zu locken. Diese schaffen Arbeitsplätze, stellen für KMU neue Marktchancen dar und erhöhen die Exporte. In den vergangenen drei Jahren hat das Investitionsvolumen immer neue Rekorde gebrochen, dieser Trend wird sich laut Szijjártó auch in diesem Jahr fortsetzen. Eine Schlüsselrolle fällt hierbei der dem Außenministerium unterstellten HIPA zu.

Deutschland ist weiterhin wichtigster Investor im Land. Die meisten Investitionen kamen im I. Halbjahr mit 15 Projekten aus Deutschland, sie hatten einen Anteil von 56% am Gesamtvolumen und schufen ein Drittel der neuen Arbeitsplätze. Ungarische Unternehmen belegten im I. Halbjahr mit neun geförderten Investitionen den 2. Platz. Sie investierten 254,2 Mio. Euro und schufen 1.464 neue Jobs. Vier Investitionsprojekte stammten aus den USA. Szijjártó verwies darauf, dass zwar die meisten Investitionen in Budapest erfolgen, sich aber auch immer mehr Investoren in den östlichen Komitaten des Landes etablierten. Ausländische Investoren interessieren sich primär dafür, ob ausreichend geeignete Arbeitskräfte bereitstehen. Die ungarische Regierung unterstützt deswegen die Zusammenarbeit zwischen Hochschulinstitutionen und Industriezentren, die Erhöhung der Mobilität der Arbeitskräfte sowie die Ausweitung der dualen Ausbildung. HIPA-Präsident Róbert Ésik (r.) betonte, dass unter den Investitionen der Anteil der Projekte mit hoher Wertschöpfung zunimmt. Der Trend geht von „Made in Hungary“ zu „Invented in Hungary“.

Szijjártó informierte über neue Projekte, die Regierung informiere das Unternehmen Tesla laufend über die Entwicklung des e-Automarktes in Ungarn. Der Minister wird voraussichtlich im Herbst mit dem US-Unternehmen verhandeln, um Ungarn als Produktionsstandort zu offerieren.

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