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„Gebaut wird nicht, was man braucht, sondern wofür die EU Geld gibt“

„Für die Aussichtstürme musste man sich bewerben und auch ein Bewerbungsschreiben einreichen. Sehr viele haben von dieser Möglichkeit gewusst”, sagt in der Sendung eine der Bewohnerinnen Tyukods, die unter den Gewinnern der Ausschreibung war. Dabei ging es den Bewohnern nicht darum, mit der Errichtung von Aussichtstürmen gegen die Langeweile der ungarischen Einöde anzukämpfen, sondern darum, dass sie, wie viele andere auch, begriffen hatten: Gebaut wird nicht, was man braucht, sondern wofür die EU Geld gibt. „Ich hatte vorher keine Ahnung, was ein Aussichtsturm ist, aber wenn sie es verlangen, dann bauen wir es eben. So einfach ist das”, meint dieselbe Bewohnerin weiter. Die Gewinner der Ausschreibung sind eine äußerst heterogene Truppe, so hat beispielsweise auch eine Mitarbeiterin der Bibliothek des örtlichen Kulturhauses einen 11,5 Meter hohen Aussichtsturm errichten lassen und damit das große Geld gemacht.

Die Gelder, die die Errichtung der Aussichtstürme zu hundert Prozent finanzierten, wurden noch 2013 vom Landwirtschaftsministerium verteilt – auf Kosten der EU. Insgesamt 160 Aussichtstürme wurden so in ganz Ungarn errichtet. Einige Bewohner von Tyukod haben dabei wahrscheinlich das Geschäft ihres Lebens gemacht, denn die 11 Aussichtstürme kosteten pro Stück 24 Millionen Forint.

Es ging nicht um die schöne Aussicht

„Die Unternehmer wurden bei der Sache reich, aber was haben die Bewohner von diesen Türmen? Nichts, man geht da rauf und kommt herunter, das war’s”, äußerte sich in der Reportage ein Mann, der nicht zu den Bewerbern gehörte. Dass es bei der ganzen Aussichtsturmbauerei nicht um die schöne Aussicht ging, wussten die Bewerber natürlich auch. So auch die Mitarbeiterin der Bibliothek, die gegenüber dem Stab von HírTV einräumt, dass sie mit dem Bau des Aussichtsturms einen Gewinn in Höhe von 5 Millionen Forint erzielt hat. Dabei verdient sie sonst monatlich nur 70.000 Forint. Umgerechnet erhielt die glückliche Dame mit dieser Ausschreibung also eine Summe, für die sie sonst sechs Jahre lang arbeiten müsste. Die anderen Gewinner konnten sogar bis zu 10 Millionen Forint Profit mit den Aussichtstürmen einstreichen.

Ein überdimensionierter Jägerhochsitz? Nein, einer von 160 ungarischen EU-finanzierten Aussichtstürmen.
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