Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (3.v.r.) definierte die Erwartung der Regierung an das FIEK Győr, dort sollten zukünftig die besten Ingenieure der Automobilindustrie in ganz Europa herangebildet werden. Der Vorstandsvorsitzende der Audi Hungaria Zrt., Peter Kössler (2.v.r., an seiner Seite mit Personalvorstand Erzsébet Knáb), betonte, dass die Zusammenarbeit seines Unternehmens mit der István-Széchenyi-Universität Győr dank des neuen Zentrums noch intensiver werde. Die Hochschuleinrichtung zählt heute 8 Audi Hungaria-Lehrstühle. Rektor Péter Földesi (3.v.l.) erwartet sich vom FIEK einen zweibahnigen Wissenstransfer, bei dem die gegenseitigen Vorteile von allen Akteuren ausgenutzt werden können. Der Győrer OB Zsolt Borkai (2.v.l.) erinnerte daran, dass sich die Regierung hinter wertschöpfende Konzeptionen stelle. Die Zusammenarbeit der Stadt Győr mit ihrer Universität und der Audi Hungaria sei ein Beispiel für die Schaffung eines idealen Umfeldes.

Außenminister Péter Szijjártó bekräftigte die Zielstellung der Regierung, den Anteil der staatlichen F+E-Aufwendungen bis 2020 auf 1,8% am BIP und bis 2030 weiter auf 3% zu steigern. Ungarn wolle als eines der schnellsten Länder Produktion und Digitalisierung vereinen, um eine Erfolgsgeschichte in der neuen Epoche der Weltwirtschaft zu schreiben. Neben niedrigen Steuern und Abgaben gehöre dazu, die Übertragungsgeschwindigkeit im Internet bis Ende 2018 landesweit auf den Mindeststandard von 30 Mbit/s zu erhöhen, zwei Jahre später sogar auf 100 Mbit/s.

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