Jetzt heißt es für die beiden Theaterenthusiasten und NBB-Gründer Danielle Dutombé und Jürgen Kramer aber nur kurz verschnaufen, denn schon laufen die Vorbereitungen für die folgende Inszenierung an. Als nächstes steht die Komödie „Amphitryon“ von Heinrich von Kleist auf dem Programm. Bereits Mitte August werden die Proben mit den Schauspielern losgehen. Danach soll es mit dem Songspiel „Mahagonny“ von Berthold Brecht und Kurt Weil weitergehen. Fast in der Jetztzeit angekommen wird die Neue Bühne anschließend mit einem Triptychon basierend auf Werken von Friedrich Dürrenmatt, Peter Handke und Heiner Müller weitermachen.

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Sichtlich erleichtert: Cassandra Rühmling, Danielle Dutombé und Jürgen Kramer nach der fünften und vorerst letzten Aufführung der „Mitschuldigen“.

Wer von Zuschauern der „Mitschuldigen” erfahren hat, wie großartig der NBB diese Inszenierung gelungen ist, braucht sich wegen der verpassten Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen, aber auch nicht zu ärgern. Zum Glück für all jene, aber auch für diejenigen, die sich an der hoch anspruchsvoll und kompromisslos gut inszenierten Vorstellung noch nicht sattgesehen haben, werden die „Mitschuldigen“ als quasi Aushängeschild der Neuen Bühne einen festen Platz im Repertoire des Theaters bekommen und im Herbst noch einige Male aufgeführt. Die beiden Theatermacher können sich sogar vorstellen, das Stück bei Interesse und vorhandener Finanzierung auch in anderen ungarischen Städten zu spielen.

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In dieser Szene stellt Cassandra Rühmling auch ihr sängerisches Talent unter Beweis.
In Budapest hat der quasi Testballon dem NBB-Team auf jeden Fall schon einmal bewiesen: es gibt in Budapest Bedarf nach deutschsprachigem Theater. So besteht nach dem gelungenen Auftakt für Danielle Dutombé und Jürgen Kramer jetzt auch kein Zweifel mehr: „Es wird auf jeden Fall weitergespielt.“ Damit das Theater aber weiter an Flughöhe gewinnt, sei es ganz wichtig, dass es sowohl vom hiesigen Theaterpublikum als auch von Sponsoren weiter in die Arme geschlossen wird, fügen die beiden im gleichen Atemzug hinzu. Die besten Gründe dafür, dass es so kommen wird, haben die beiden leidenschaftlichen Theatermacher mit ihrer unbedingt sehenswerten Inszenierung der „Mitschuldigen” bereits geliefert.

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Jochen Könnecke in der Rolle des liebestollen Adligen Alcest.
Konversation

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