In der Leitung der Deutschen Bühne Ungarn wird am Jahresende ein Wechsel erfolgen. Ildikó Frank, gegenwärtige und Katalin Lotz, werdende Intendantinnen baten die Vollversammlung um die Unterstützung ihrer Modifizierungspläne bezüglich des Spielplans für die Saison 2017/2018. Das Gremium besiegelte zunächst, dass das Theaterensemble bereits in der ersten Hälfte der Spielzeit Goethes Werk „Die Leiden des jungen Werther“ auf die Bühne bringen darf, um vor allem die Studien der Jugendlichen zu ergänzen; darüber hinaus wird das Publikum der DBU auch einem zeitgenössischen Werk, der Inszenierung Marsha Normans Drama mit dem Titel „Nacht, Mutter“ begegnen.

Die von der LdU getragenen Bildungseinrichtungen sind von Jahr zu Jahr gefragter. Der ungebrochene Fortschritt wird auch in der Zukunft unter anderem auch durch Investitionen unterschiedlichen Umfangs, sowie durch permanente Straffungen unterstützt. Das Deutsche Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim in Budapest wird im September sein drittes Schuljahr in der Trägerschaft der LdU starten. Die Schulleitung führt Schritt für Schritt einen Rationalisierungsprozess durch, dem bereits Erfahrungen der von der Landesselbstverwaltung seit längerem betätigten Schulen zugrunde liegen. Die „älteste“ Bildungseinrichtung der LdU, das Valeria-Koch-Schulzentrum zu Fünfkirchen - das in vieler Hinsicht als Vorreiter gilt - startet im September eine nullte Klasse zur Vorbereitung der SchülerInnen auf den zweisprachigen Nationalitätenunterricht. Und weil dadurch noch mehr Belastung auf die Pädagogen fällt, wird nun das Lehrerkollegium um zwei Personen erweitert. Darüber hinaus erfährt auch das Gebäudekomplex der Bildungszentrum eine Erweiterung: es werden neue Klassenräume erbaut, und der Speisesaal wird geräumiger, bequemer, moderner als zuvor, und wird auch dazu geeignet sein, Programme größeren Umfangs zu unterbringen. Die Bauarbeiten begannen zu Beginn der Sommerferien und wollen schon dieses Jahr beendet werden.

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Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen leitete auch ihre Vorbereitung auf die Parlamentswahlen in die Wege. Die Vollversammlung billigte die von der Leitung vorgelegte Leitschnur, die erzielt, ab 2018 statt eines Sprechers einen Abgeordneten in das Hohe Haus zu delegieren. Gegenwärtig wird am Programm, an einem die Regelungen bezüglich der Wahlen zusammenfassenden Dokument und an einem detaillierten Zeitplan gearbeitet. Die örtlichen und regionalen Organisationen wollen im Sommer und Frühherbst ihre Vorschläge formulieren, und man plant, im Oktober dieses Jahres im Rahmen einer außerordentlichen Vollversammlungssitzung das Wahlprogramm endgültig zu definieren.

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