Auf der Tagesordnung stand der Kampf gegen den Terrorismus, die illegale Einwanderung, die Stabilisierung der südlichen Mittelmeerregion sowie die Wirtschaftskooperation zwischen Ägypten und Mitteleuropa. Orbán zufolge verdienen die Arbeit der Regierung des nordafrikanischen Landes hinsichtlich der Versorgung von mehreren Millionen Migranten und die Anstrengungen zur Konsolidierung der Lage, die auch dem Schutz der gesamten EU, so auch der ungarischen Grenze dienen, Anerkennung. Verhandelt wurde auch über Libyen, für die dort entstandene Lage „tragen auch wir Verantwortung, denn der Westen hat sich in das Land eingemischt, ohne einen lebensfähigen Plan zu haben. Dies trug zur weiteren Destabilisierung bei und dazu, dass die nördliche Grenze Libyens ungeschützt ist und sich gegenüber Europa geöffnet hat“. Hinsichtlich der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Mitteleuropa und Ägypten gebe es noch enormes Potenzial. Deswegen empfahl Abd al-Fattah as-Sisi eine spezielle Kooperation für diese Länder, da die V4 in der EU eine besondere Rolle einnehmen.

Der slowakische Regierungschef Robert Fico (2.v.r.) hob hervor, dass das effizienteste Instrument im Kampf gegen die illegale Einwanderung der Schutz der Außengrenzen ist; dabei sei Ägypten ein wichtiges Land. Der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka (l.) sprach über die Schlüsselrolle Ägyptens in Nordafrika und dem Nahen Osten. Die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo betonte, dass die V4 einheitlich und stark in europäischen Angelegenheiten auftreten müssen.

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