Man sieht die Umrisse von George Soros und Jean-Claude Juncker in einer riesigen herzförmigen Kontur verschmelzen. Der langanhaltende Kuss des Börsenspekulanten und des Präsidenten der Europäischen Kommission beginnt das Sinnbild dessen zu werden, weshalb der alte Kontinent schon auf zahlreichen Foren als Eurabien bezeichnet wird. Die große Zuneigung des Interessenskreises von George Soros und der führenden EU-Politiker wird am besten von jenen Zivilorganisationen ungewollt entblößt, deren eigentliche Aufgabe es ist, insgeheim als Deckorganisation dem gemeinsamen Ziel zu dienen: der Überflutung Europas mit Millionen von Migranten zweifelhaften Hintergrunds aus dem afrikanischen und asiatischen Raum.

Das Zentrum dieser Entblößung ist im Moment am ehesten Ungarn, wo eine parlamentarische Entscheidung darüber gefällt wurde, dass jede Zivilorganisation eine Erklärung abgeben muss, wenn ihre Tätigkeit mit bedeutenden Summen aus dem Ausland unterstützt wird.

AI und Helsinki-Komitee: Betroffene schreien am lautesten

Typischerweise wurde die Aufregung in jenen Kreisen am größten, wo schon seit Jahrzehnten die goldenen Eier des George Soros ausgebrütet werden, wo man auf die ungarische Politik entsprechend der Interessen des Milliardärs Einfluss üben soll. Es meldeten sich beispielsweise gleich zwei unter den Ersten, die ohne das Geld des Spekulanten nicht einmal existieren könnten: Amnesty International und das Helsinki-Komitee. Sie würden sich nicht unter den Organisationen registrieren lassen, die eine Unterstützung aus dem Ausland erhalten, sondern werden sich an ein Gericht wenden. Diese Ankündigung ist jedoch in vielerlei Hinsicht Nonsens.

Aus ihrer Gemeinnützigkeitserklärung wird nämlich klar, dass sie Unterstützungen von mehreren hundert Millionen aus dem Ausland erhalten, so haben sie keinerlei rechtliche Grundlage dafür, bei irgendeinem Gericht Rechtsmittel geltend zu machen, weil sie diese Tatsache nun auch öffentlich erklären müssen. Das Gericht müsste vielmehr gegen sie vorgehen, wenn sie die durch das ungarische Parlament verabschiedeten Gesetze nicht einhalten.

Muss man sich denn so für die Europäische Kommission und Soros als Geldgeber schämen?

Es ist auch unverständlich, warum sie sich eigentlich für diejenigen schämen, die sie unterstützen, und wenn sie sich schon für sie schämen, warum weisen sie diese Unterstützung nicht heldenhaft und stolz zurück?

Auf die letzte Frage erhalten wir sehr leicht eine Antwort, wenn wir uns einmal ansehen, von wo und von wem diese Organisationen in Wirklichkeit ihre großzügige Apanage beziehen.

Hier haben wir zunächst einmal das Helsinki-Komitee. Wie aus der heutigen Ausgabe unseres Blattes ersichtlich, erhielt diese Organisation nicht nur von George Soros riesige Summen, sondern auch von der Europäischen Kommission, damit sie illegale Migranten, die unsere Grenzen stürmen, vor einer schlechten Behandlung schützt.

Juncker und Co ließen der Organisation beispielsweise eine Summe von mehr als 133 Millionen Forint [etwa 430.000 Euro] zukommen, um „die rechtswidrige Gefangenschaft“ der über die Balkanroute ankommenden illegalen Migranten „zu beenden“. Damit das wirklich für jeden klar verständlich ist: Sie erhielt das Geld dafür, dass sie versuchen, die Ausländer, die Straftaten beziehungsweise illegale Grenzübertritte begingen, einen nicht identifizierbaren Hintergrund haben und sogar als Terroristen mobilisierbar sind, aus ihrem Arrest zu befreien.

Europäische Kommission als Saboteur eingehaltener geltender Gesetze?

Für die „Gefangenenbefreiung“ müsste man aber natürlich auch die Rechtsanwälte und Richter weichkriegen, man muss also gegen die unabhängige Rechtsprechung vorgehen. Im Interesse dieser Aktion griff man in Brüssel auch wirklich tief in die Tasche: Das Helsinki-Komitee erhielt für die Einflussnahme auf die Richter von der Europäischen Kommission weitere 118 Millionen Forint [etwa 380.000 Euro], zum Beispiel für interaktive Fortbildungen für die Überprüfung der Richter, die für das Arrestwesen der Fremdenpolizei zuständig sind. Damit wir auch das ganz klar verstehen können: Das Ziel ist es, dass so viele Migranten wie nur möglich mit richterlicher Hilfe aus ihrem Arrest, welcher für ihre Kontrolle im Sinne der nationalen Sicherheit notwendig wäre, entlassen werden.

Die Ziele von George Soros werden also über sogenannte Zivilorganisationen durch bezahlte Programme der Europäischen Kommission aus den eingezahlten öffentlichen Geldern der Union, mit anderen Worten auch aus unseren Steuern, finanziert. Schon allein deshalb ist es nicht egal, ob wir wissen, wer in Wirklichkeit für welche Zwecke diese aus dem Ausland kommenden Geldquellen nutzt. Wenn sie nämlich auch aus unseren Geldern finanziert werden, können wir ihnen ruhig ins Gesicht sagen:

Damit ist jetzt Schluss!

Der hier wiedergegebene Kommentar erschien am 28. Juni auf dem Online-Portal der Regierungszeitung Magyar Idők.

Aus dem Ungarischen von Dávid Huszti

Konversation

ÄHNLICHE BEITRÄGE
Fragestunde im Parlament

Noch hat Ungarn Vorteile gegenüber Rumänien

Geschrieben von BZ heute

Am Montag kam es im Parlament zu einer Fragestunde. Die Jobbik wünscht neue Vereinbarungen der…

Zur Erklärung: Ungarns Fußballphänomen

Wunsch versus Wirklichkeit

Geschrieben von EKG

Erinnern Sie sich noch an den Sommer des vergangenen Jahres? Ungarische Fans zogen jubelnd durch die…

Die Regierungsseite / Kommentar zum Fidesz-Parteitag

Die Ruhe der Favoriten

Geschrieben von Ottó Gajdics

Keine Regierungspartei hielt vor regulär anstehenden Wahlen je zuvor einen Parteitag unter so…