Der Standpunkt der Regierung, dass Brüssel sowohl bei der Flüchtlingsfrage als auch bei Steuer- und Energiepreisfragen gestoppt werden müsse, fand in allen sechs Punkten die Zustimmung der Bürger. Die Ungarn wollen keinen einzigen illegalen Migranten, auch nicht vorübergehend. Ungarn will keine weiteren Kompetenzen an Brüssel abgeben, sondern beharrt auf den Vereinbarungen des Beitrittsvertrags, sagte Orbán. Die massenhafte Integration funktioniert nicht, es kommen Parallelgesellschaften zustande, Kriminalität und Terrorgefahr steigen. Über die Zukunft Europas kann nur Europa selbst entscheiden, damit ist jedoch nicht Brüssel, sondern sind die Bürger gemeint. Europa hat sich abgewöhnt, die Bürger nach ihrer Meinung zu fragen, die ungarische Regierung tut dies jedoch entgegen der gängigen Praxis. Orbán bezeichnete George Soros in seiner Rede als einen Spekulanten, der ein ausgedehntes Mafianetz betreibt, Menschenschlepperbanden finanziert und den Frieden, die Zukunft Europas gefährdet. Für Soros ist die Migration ein gutes Geschäft, das noch besser wäre, „wenn Ungarn ihm nicht im Weg stehen würde“, sagte Orbán.

Die Migration muss zum Schutz Ungarns gestoppt, ungarische Familien unterstützt und die christliche Identität gestärkt werden, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Zsolt Semjén. Das Bündnis Fidesz-KDNP hat zuerst das Land wirtschaftlich und nun vor der Einwanderung geschützt, sagte Fidesz-Fraktionschef Lajos Kósa. „Ungarn könne seine Grenzen schützen und der Invasion Widerstand leisten, weil es finanziell unantastbar ist. Orbán schützt das Land gemäß seines Amtseides im wahrsten Sinne des Wortes“, meinte Kósa.

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