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Hauptgrund: Lohn reicht nicht zum Leben

Der Grund für die Auswanderung ist seit Jahren derselbe: Obwohl Ungarns Wirtschaft – rein statistisch betrachtet – keineswegs schlecht dasteht und die Zahlen stabil sind, kommt von der positiven Entwicklung bei den Bürgern nur wenig an. Auf die Frage, warum man nach Arbeit im Ausland suche, gaben 55 Prozent der Befragten daher die Antwort: „Weil man mit den Löhnen im Land nicht überleben kann.“ Weitere 28 Prozent sorgen sich darum, ihren Kindern in Ungarn keine gute Zukunft bieten zu können – ebenfalls ein finanzieller Aspekt, der jedoch mittelbar mit einem anderen Grund zusammenhängt, denn 27 Prozent der Befragten gaben an, das Land verlassen zu wollen, weil sie von der ungarischen Politik beziehungsweise von den gesellschaftlichen Zuständen genug haben. Für besonders große Unzufriedenheit sorgen das Bildungs- und das Gesundheitssystem.

Die überzeugten Fidesz-Wähler sehen die Zukunft naturgegeben etwas rosiger als ihre oppositionellen Mitbürger: Lediglich acht Prozent der befragten Fidesz-Anhänger sind mit der hiesigen Wirtschaftspolitik unzufrieden und nur 13 Prozent machen die Regierung für die Abwanderung verantwortlich. Unter den oppositionellen Befragten sind hingegen 42 Prozent (MSZP) beziehungsweise 38 Prozent (Jobbik) unzufrieden mit der „unorthodoxen Wirtschaftspolitik“ der nationalkonservativen Regierung.

Mehr als eine halbe Million Ungarn im Ausland

Den Schätzungen der Vasárnapi Hírek zufolge leben derzeit etwa sechs bis sieben Prozent der Ungarn dauerhaft im Ausland. Dies sind rund 600.000 Magyaren. Für die Hiergebliebenen hat dies weitreichende Konsequenzen. Besonders das Fehlen von qualifizierten Arbeitskräften ist zu spüren. Und auch die Hoffnung, dass mit dem Weggang vieler, die Daheimgebliebenen vielleicht mit einer Lohnerhöhung rechnen könnten, scheint sich nicht zu erfüllen. Lediglich 0,3 Prozent der Befragten berichteten, dass sich die Abwanderung in dieser Form positiv auf sie ausgewirkt habe.

Und was geschieht mit den jungen Erwachsenen, die bleiben? Obwohl die Regierung erst jüngst ein neues Programm zur Förderung von Familien startete, scheint die Lust zum Nestbau bei den jungen Magyaren zu stagnieren. Solange sich die Rahmenbedingungen nicht verbessern, wird auch der Kinderwunsch bei vielen Ungarn erst einmal warten müssen – oder eben im Ausland verwirklicht werden.

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