In Ungarn verkehren bereits mehr als 2.300 Fahrzeuge mit grünem Kennzeichen – eine beachtliche Anzahl im Vergleich zu den Nachbarländern. Bis 2020 rechnet die Regierung mit einem Anstieg auf das Zehnfache. Entlang der Schnellstraßen sollen aller 80 km e-Ladestationen entstehen. Mit staatlichen, Zuwendungen in Höhe von mehr als 500 Mio. Forint werden in 75 Städten und Gemeinden 443 Ladestationen eingerichtet. Zudem fördert die Regierung auch den Kauf von e-Taxis sowie die Verbreitung von e-Carsharing. Aufgrund der bislang positiven Erfahrungen wird außerdem die staatliche e-Flotte erweitert. In den kommenden Tagen wird ein Rahmenvertrag in Höhe von 2 Mrd. Forint für den Kauf von mehr als 200 neuen e-Autos für Kommunalverwaltungen und staatliche Unternehmen abgeschlossen. Neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und Verbreitung der e-Fahrzeuge bezeichnete Lepsényi auch die Förderung von Forschung und Entwicklung als wichtige Aufgabe. Mit dem Start von neuen Ausbildungen will die Regierung zudem den Fachkräftebedarf der neuen Branchen sicherstellen. Unter den Fördermaßnahmen hob Lepsényi die Befreiung von der Registrierungsteuer, der Zulassungsgebühr, der Firmenautosteuer und der lokalen Fahrzeugsteuer sowie den Parkgebühren hervor. Budapests Vize-OB Balázs Szeneczey informierte, dass in Budapest innerhalb eines Jahres mehrere hundert Ladestationen errichtet werden. Zudem wird die Mehrheit des öffentlichen Verkehrs bereits jetzt schon mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen abgewickelt.

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