Das Terminal mit einer Gesamtfläche von 165.000 m2 ist für die HHLA von strategischer Bedeutung. Hier wird der Güterverkehr auf Schiene und Straße kombiniert. Die Investition wurde in weniger als zwei Jahren realisiert. Metrans mit Hauptsitz in Tschechien erzielte mit 60 eigenen Lokomotiven und 2.400 Güterwagen im Vorjahr Umsatzerlöse von 390 Mio. Euro. Das Unternehmen verfügt über neun Terminals in Tschechien, der Slowakei und Österreich (Krems an der Donau), das Budapester ist das erste Terminal der Gruppe in Ungarn. Die Vorstandsvorsitzende würdigte die herausragende Infrastruktur in Ungarn und dabei die Donau als eine wichtige Transportstrecke in Europa, mit dem Csepel-Terminal im Schnittpunkt der Häfen Nordeuropas und wichtigen Verkehrsadern nach Südeuropa. Auf dem Gelände der ehemaligen Csepel-Werke ist eines der größten europäischen Logistikzentren entstanden. Ungarn komme hier seinem Ziel näher, eine Schaltzentrale des Güterverkehrs zwischen Ost und West ebenso wie zwischen Nord und Süd zu werden.

Metrans schlägt aktuell 170.000 Container jährlich in Ungarn um, informierte Peter Kiss (l.), Geschäftsführer der Metrans Danubia Kft. Dank der neuen Investition, die 200 Arbeitsplätze schafft, werden fortan monatlich 250 Güterzüge abgefertigt; das Umschlagvolumen wird auf 250.000 Container im Jahr steigen. Geplant ist ein trimodales Modell unter Einbeziehung der Donau.

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