Am diesjährigen Kräftemessen nahmen 12 Schulen mit je vier Schülerinnen und Schülern in 19 Teams teil. Was macht nun diesen Wettbewerb so besonders? Er entstand auf Initiative der Fachschaft Deutsch und wurde nach eigenen Ideen sowie mit größtem Engagement der Deutschlehrkräfte der AHS entwickelt. Der besondere Aspekt liegt in der Art der Aufgabenstellung. „Hier wird kein grammatikalisches Wissen abgefragt und es geht auch nicht unbedingt um absolut korrektes Sprechen“, erklärten die Organisatoren. Die Schüler/-innen mussten an mehreren Stationen im Team unterschiedliche kreative Aufgaben lösen. Dabei stand die praktische, situationsgerechte Anwendung der Fremdsprache im Mittelpunkt. Auf die Probe gestellt wurden daher in erster Linie Kommunikationsfähigkeit sowie Sprechfertigkeit in deutscher Sprache.

Auch Schulleiter Helmut Seiler betonte in seiner Begrüßungsansprache die Bedeutung des praktischen Gebrauchs der Fremdsprache. „Mit Wettbewerben dieser Art möchten wir die Schülerinnen und Schüler ermutigen sich in der Fremdsprache auszudrücken, ohne dabei Angst vor eventuellen Fehlern zu haben. Wir hoffen, auf diese Weise die jungen Menschen motivieren zu können, ihre Deutschkenntnisse noch weiter zu vertiefen.“

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Auch die zu lösenden Aufgaben hatten selbstverständlich einen Bezug zu Deutschland: In der Gruppe der Grundschüler/-innen ging es um „Grimm’s Märchen“, in der Sekundarstufe lautete das Thema „Deutschland – Geographie, Bundesländer, Wiedervereinigung, Berlin als Hauptstadt“. Wie in den vergangenen Jahren, fertigten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld Plakate zum gegebenen Thema an und stellten diese im Rahmen einer kurzen Präsentation vor, wobei sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Die Jury hatte ihre liebe Not bei der Punktevergabe, die einzelnen Produktionen waren alle einzigartig. Die erstplatzierten Teams durften dann nach der Preisverleihung ihren Beitrag noch einmal vor versammeltem Publikum präsentieren.

Die besten Teams wurden mit Pokalen und Büchergutscheinen belohnt, aber es ging natürlich nicht nur um Punkte und Platzierungen – die zwei Mannschaften der Audi Hungaria Schule nahmen gemäß des olympischen Gedankens außer Konkurrenz teil.

Der kunterbunte Wettbewerb war auch diesmal ein voller Erfolg „Nächstes Jahr werden wir wieder dazu einladen!“, versicherten die Veranstalter.

Die Audi Hungaria Schule Győr ist eine anerkannte Deutsche Auslandsschule, sie nahm vor sieben Jahren ihren Betrieb auf, hat derzeit mehr als 50 Lehrkräfte, über 500 Schüler in acht Jahrgangsstufen und einen Kindergarten für 50 Kinder.

www.audischule.hu

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