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Forderung nach neuer Diskussionskultur

In seiner Antrittsrede forderte jüngst auch Staatspräsident János Áder eine Veränderung der öffentlichen Diskussionskultur. Was konkret er darunter versteht, erklärte er nicht, aber dabei dürfte es wohl auch um Äußerungen wie der von Bayer gegangen sein. Dieser hatte nur wenige Wochen zuvor offen den Demonstranten gedroht, die gegen die Lex CEU protestierten.

Doch Zsolt Bayer ist nicht der Einzige, der sich gern markiger Worte bedient. Auch Premier Viktor Orbán sprach im Kossuth Rádió davon, dass vielen Ungarn schon die „Handflächen jucken“, wenn sie Demonstranten sehen, die Nationalfeiertage verderben. Doch nicht nur der Regierung und den ihnen nahestehenden Medien ist ein aggressives Vokabular vorbehalten. Einer der häufig geteilten Blogs unter liberalen und linken Regierungskritikern, „Kolozsváros“, stellt ohne Zweifel das stilistische Pendant zu Bayers verbalen Entgleisungen dar.

Dass diese streitsüchtige Rhetorik irgendwann Wirkung zeigt, wundert nicht. In jüngster Vergangenheit gab es dafür genügend Beispiele. Die Übergriffe auf oppositionelle Demonstranten am 23. Oktober des vergangenen Jahres zählen ebenso dazu, wie das Kräftemessen zwischen Polizei und Pro-CEU-Demonstranten (die jedoch letztlich friedlich blieben!). Dies alles sind Symptome einer zunehmend aufgeheizten Stimmung in Ungarn, die durch den Ton vieler Publikationen und Personen des öffentlichen Lebens, allen voran der Politiker, nur noch weiter angefacht wird.

„Auf ihrem Rotz und Blut aus dem Parlament zerren“

Das erschreckendste Beispiel ereignete sich jedoch vor knapp zwei Wochen, als ein junger Mann am Kálvin tér erst einen Pizzabäcker anschrie, weil dieser ihn auf Englisch angesprochen hatte und dann eine junge Frau schlug, die versuchte, ihn zur Räson zu bringen. All dies begleitet von gebrüllten, der Regierungspropaganda nicht unähnlichen Slogans wie „Ungarn gehört den Ungarn“ und „Hier soll gefälligst ungarisch gesprochen werden!“. Die Themen, an denen sich die Gemüter erhitzen, sind so vielfältig wie der ungarische Schimpfwortschatz. Insofern war es umso erstaunlicher, dass gerade Zsolt Bayer nach einer erneuten Entgleisung gegenüber Zivilorganisationen eben jene zum Kaffeetrinken traf.

Das Gespräch hätte eine gute Gelegenheit geboten, um sich auszutauschen, die Gegebenheiten ließen das aber nicht zu.

In einem Radiointerview sprach Bayer über NGOs im Allgemeinen, wandte sich aber insbesondere an jene, die es wagten, im Parlament ihre Meinung kundzutun. Wörtlich sagte er: „Wenn die oder solche noch einmal im Parlament erscheinen und die Arbeit dort stören, müssen sie so hinausgeworfen werden, wie die Katze zum Scheißen. Wenn sie auf ihrem Rotz und Blut herausgezerrt werden müssen, dann eben auf ihrem Rotz und Blut. Wenn notwendig, müssen ihre Fressen in Stücke geschlagen werden.“

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