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Der Ex-Premier gab dem Amtsinhaber drei Tage Zeit, um sich zu den Anschuldigungen zu äußern. Wie nicht anders zu erwarten, reagierte der Ministerpräsident schlicht nicht auf Gyurcsánys Anschuldigungen. Doch nach der unbestechlichen Logik des DK-Vorsitzenden ist auch ein Schweigen ein Eingeständnis. Und so teilte Gyurcsány prompt nach Ablauf des Ultimatums seinen knapp 145.000 Anhängern auf Facebook mit, dass er – insofern die von ihm eingesehenen Dokumente echt sind – aus dem Schweigen Viktor Orbáns schlussfolgern müsse, dass dieser die „ungarischen Gesetze schwer verletzt und sein Land verraten“ habe. Orbán sei dann nicht als Ungarns Premier tätig, sondern als erpressbarer Agent Russlands.

Nachdem weder die Medien noch der Beschuldigte selbst das erhoffte Interesse zeigten, legte der Ex-Premier gut eine Woche später nach. Im Fernsehsender atv sagte er, die Papiere, die er gesehen habe, seien Bankpapiere gewesen. Mehr wollte er aber nicht sagen, denn: „Solange ich keine Dokumente vorlegen kann und nicht belegen kann, was das für Papiere waren und von welcher Bank sie stammten (...), helfe ich Viktor Orbán mit jeder weiteren Äußerung, da er sich so auf ein eventuelles Verfahren vorbereiten kann.“

Premier nicht erpressbar

Auch im Parlament sollte die Frage um Orbáns Erpressbarkeit zur Sprache kommen. Márta Demeter, unabhängige Abgeordnete, wandte sich mit der Frage an Innenminister Sándor Pintér, ob das Regierungsoberhaupt einer Sicherheitsprüfung unterzogen worden sei. Demeter führte aus, dass alle anderen Ministerpräsidenten im Laufe ihrer Karriere bereits so eine Durchleuchtung durchlaufen hätten. Allein Amtsinhaber Viktor Orbán stelle hier eine Ausnahme dar. Innenminister Pintér antwortete ausweichend, doch der ungarische Geheimdienst stellte wenige Tage später klar, es lägen keinerlei Informationen vor, die den Premier belasten würden. Auf der Sitzung des Ausschusses für nationale Sicherheit in der vergangenen Woche wurde das Thema erneut aufgegriffen. Der Vorsitzende des Ausschusses, Zsolt Molnár (MSZP), nannte es bedauerlich, dass „weder das Regierungsoberhaupt noch Ferenc Gyurcsány die Rechtsstaatlichkeit und den Parlamentarismus genügend respektieren“ und beide der Sitzung fernblieben.

Zu Beginn der Woche dann der nächste Akt: Ferenc Gyurcsány sprach im Sender HírTV erneut über Viktor Orbán – und wurde diesmal etwas konkreter. So besäße das Regierungsoberhaupt ein geheimes Konto in der Schweiz. Auf dieses Konto seien dem Premier, von Quellen aus dem Fernen Osten, 100 Millionen Forint zugestellt worden. Beweise hierfür blieb Gyurcsány jedoch schuldig.

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