In der I. Phase des Projekts entstehen 2017 die ersten fahrzeugdynamischen Testelemente, Servicegebäude und deren Infrastruktur. Varga betonte, mit dem Vertragsabschluss startete die Regierung eine Großinvestition, mit der die gute Position Ungarns im Fahrzeugbau inklusive Forschung und Entwicklung weiter gestärkt werden soll. Varga informierte, die zur japanischen Horiba-Gruppe gehörende britische Horiba Mira Ltd. verfüge über enorme Erfahrungen bei der Betreibung von Teststrecken, aber auch bei Tests von autonomen Fahrzeugen und bringt nun ihr Wissen in den Bau der Strecke von Zalaegerszeg ein. Die Főmterv Zrt. gehört zu den bedeutendsten ungarischen Planungsunternehmen und verfügt über Erfahrungen hinsichtlich komplexer Verkehrsobjekte. Aufgaben der APZ Kft. sind Koordinierung der Planung und Verwirklichung der Investition. Varga betonte, dass die ungarische Wirtschaft von zukunftsweisenden Investitionen wie dieser Teststrecke abhänge, die nicht nur ein schnelles Wachstum der Industrie generieren, sondern auch Forschung und Entwicklung vorantreiben sowie ungarische Zulieferer einbeziehen.

Die Regierung hatte im Juni 2016 über den Bau der Teststrecke entschieden und mit der Stadt Zalaegerszeg Anfang November einen Vertrag unterzeichnet. Bislang gibt es in Europa noch keine derartige Teststrecke, was Ungarn gute Chancen im globalen Wettbewerb biete. Neben der Strecke wird bis Ende kommenden Jahres eine intelligente Verbindungsstraße zur Autobahn M7 entstehen, auf der Daten über Umgebung und Verkehr gesammelt werden.

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