Das Konzert der beiden Chöre beginnt am Samstag, den 22. April um 20 Uhr in der Basilika und ist Teil der sechsten Spielzeit der Konzertreihe „Orientale Lumen“ (dt.: Licht des Ostens) und definitiv einen Besuch wert – und das nicht nur wegen der tollen Atmosphäre und Akustik in der Basilika. Denn, falls Sie es noch nicht wussten, gehören die einzigartigen wohltuenden polyfonen Gesänge der georgisch-byzantinischen Kultur zum UNESCO-Weltkulturerbe und erleben glücklicherweise in Form der beiden Chorensembles ein stimmliches Comeback. Dieses byzantinische, musikalische Erlebnis sollten Sie sich also nicht entgehen lassen.

15-jähriges Bestehen von „Saint Ephraim“

Der Männerchor „Saint Ephraim“, benannt nach dem Heiligen Ephräm der Syrer (306-373), erlebte seine Geburtsstunde im Jahr 2002, entwickelte sich stetig fort und feiert nun in diesem Jahr sein fünfzehnjähriges erfolgreiches Bestehen mit bisher acht aufgenommenen Platten. Das Ensemble besteht aus sehr talentierten und musikalisch gut ausgebildeten Männern. Insbesondere gehören zum Repertoire des „Saint Ephraim“ griechische, russische und ungarische byzantinische Musikstücke, doch auch eine Auswahl an zeitgenössischer Musik mit eigener persönlicher Note sind dabei.

In Ungarn hat sich „Saint Ephraim“ nach und nach zum wohl bekanntesten und renommiertesten Vokalensemble entwickelt, das durchaus auch die europäische Bühne kennt. Dies zeigen zahlreiche Auszeichnungen und Festivalteilnahmen, wie beispielsweise die erstklassige Platzierung als bester Kammerchor beim „International Festival of Orthodox Music“ in Hajnówka im Jahre 2006. In ihren Auftritten wird das musikalische Erbe der Byzantiner zum Leben erweckt und erreicht eine große Hörerschaft sowohl innerhalb als auch außerhalb Ungarns. Seien Sie dabei, wenn die versierten Sänger von „Saint Ephraim“ neben Osterliedern auch Stücke von Boksay, Ljudkevics, Ligeti und Zombola vortragen.

„Iberi“ – Erstbesuch

Männer in schwarzen Mänteln und Stiefeln, mit Patronengürteln und Messern am Gürtel – keine Angst, die gehören zum, im Jahr 2012 gegründeten georgischen Männerchor „Iberi“, dessen Name auf die einstige Bezeichnung des Landes Georgien zurückgeht. Auch „Iberi“ verfügt über eine vielfältige musikalische Bandbreite in Tonlage und Liedart aus allen Teilen Georgiens. Was die europäische Bühne betrifft, müssen sich auch „Iberi“ trotz des recht jungen Bestehens nicht verstecken: In den Jahren 2013 und 2014 sind sie in den baltischen Staaten aufgetreten und waren unter anderem bei der Tallinn Music Week zu Gast. Nun dürfen auch wir uns hier in Ungarn auf einen Besuch des georgischen Ensembles freuen.

Neugierig geworden?

Weitere Informationen zu den Männerchören und Hörproben finden Sie unter www.szentefrem.hu und www.iberi.ge. Eintrittskarten können für 3.500 Forint (Erwachsene) oder 2.500 Forint (Studenten/Senioren) unter www.jegymester.hu gekauft werden.

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