Wer nicht auf dieser über 200 Restaurants umfassenden gastronomischen Landkarte Ungarns verzeichnet wurde, so die Herausgeber des weit über 300 Seiten umfassenden Restaurantführers, der ist, zumindest unter Feinschmeckern, nicht eines Besuches wert. „Wir wollen den Leuten so einen verlässlichen Kompass für die ungarische Gastrolandschaft an die Hand geben“, erklärt Gastronom Zoltán Herczeg, der in diesem Jahr erneut die Herausgeberschaft des Restaurantführers übernommen hat und dessen Zusammenstellung fachlich überwachte.

Die Glaubwürdigkeit eines Restaurantführers ist für Herczeg eine Frage der Unabhängigkeit und so wurden auch in diesem Jahr erneut nur solche Tester herangezogen, die nicht aufgrund ihrer Tätigkeit im Feld der Gastronomie als parteiisch gelten könnten. Auf den Bewertungen dieser unermüdlichen Helfer basiert die Auswahl der TOP100-Restaurants in Ungarn. Einzig für die Bewertung der besten Zehn holte man sich namhafte Hilfe bei Größen der internationalen Gastronomieszene.

In diesem Jahr führte der Italiener Giancarlo Perbellini die Expertenjury an. Ebenfalls mit seinem kulinarischen Urteil zur Seite stand dem Dining Guide erneut der – wie auch Perbellini – mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Chefkoch, Nicola Portinari. Ganz besonders stolz ist die Redaktion des Dining Guides jedoch auf die diesjährige Beteiligung von Fausto Arrighi. Der italienische Chefkoch arbeitete über 36 Jahre an der italienischen Ausgabe des Michelin-Guide mit. Seine fachliche Erfahrung und Beratung flossen in die aktuelle Ausgabe des „Volkswagen Dining Guide TOP100“-Restaurantführers ein.

Das erwartet den Leser

Im Aufbau des Restaurantführers hat sich nicht viel geändert: Wie auch im Jahr zuvor gliedert sich das Nachschlagewerk in zwei Teile. Auf den vorderen knapp 150 Seiten werden mit einer kurzen Beschreibung und den wichtigsten Eckdaten, wie Adressen und Öffnungszeiten, die TOP100 der besten Restaurants in Ungarn vorgestellt, gefolgt von einer umfangreichen Auswahl weiterer Restaurants, die diese Ehre nur knapp verfehlt haben. Auf den hinteren Seiten gibt das Buch einen Überblick über die besten Angebote im Bereich der immer beliebter werdenden ungarischen Streetfoodszene.

Erneut ist der Restaurantführer eine besondere Empfehlung für Hauptstädter: Beziehen sich doch auch in diesem Jahr wieder etwa 85 bis 90 Prozent der Empfehlungen auf Budapest. Doch auch einige ausgewählte Perlen aus anderen Städten und der Balatongegend sind in den TOP100 enthalten, beispielsweise das Restaurant Anyukám Mondta in Encs oder das Kistücsök in Balatonszemes.

Wie immer besticht der Dining Guide TOP100-Restaurantführer auch durch eine edle Optik: Der Einband ist in dunklem Blau gehalten, mit weißen sowie goldenen Lettern versehen und liegt dank seines schmalen Designs gut in der Hand. Das macht ihn im Bedarfsfall zu einem praktischen Begleiter für unterwegs. Im Inneren setzt das Buch auf eine reduzierte Farbpalette und Kontraste, die die Leserlichkeit erleichtern.

Dank einfacher Symbole findet man sich innerhalb des Restaurantführers schnell zurecht: Spezielle Hinweiszeichen weisen auf Neueröffnungen oder Restaurants mit neuen Chefköchen hin, der farbliche Hintergrund gibt einen Hinweis, ob es sich um eine klassische oder progressive Küche handelt und zu guter Letzt gibt es noch die „Goldenen Dining-Guide-Servierglocken“. Dieses Symbol ist – ähnlich zu den Sternen beim Michelin-Guide – ein Gütesiegel für die Qualität des jeweiligen Restaurants. Die besten der besten werden mit ein, zwei oder drei dieser Symbole ausgezeichnet. Der „Volkswagen Dining Guide TOP100“-Restaurantführer ist sowohl in ungarischer als auch in englischer Sprache verfasst, sodass er auch als guter Ratgeber für ausländische Liebhaber ungarischer Restaurants dient.

Sie können den Restaurantführer in gängigen Buchläden, aber auch an Zeitungskiosken und Tankstellen für 1.690 Forint erwerben. Weitere Informationen zum Restaurantführer finden Sie auf der ungarischen Gastroplattform www.diningguide.hu.

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